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Single-Rezension: Frei.Wild – Feinde deiner Feinde

2. August 2012 - CD / DVD Review, RockBlog

Frei.WildKünstler: Frei.Wild
Release: Feinde deiner Feinde (Single)
VÖ: 27.07.2012
Label: Rookies and Kings / SPV

Die vier Südtiroler rocken sich bereits seit zehn Jahren durch Europa. Eine Erfolgsgeschichte, die mit dem Album „Eines Tages“ im Jahr 2002 begann. Zehn Jahre später steht mit dem Album „Feinde deiner Feinde“ welches im Oktober in den Plattenläden landen wird, ein neuer Meilenstein in der Bandgeschichte an. Mit diesem Album im Gepäck wollen Frei.Wild nicht nur ihre Position im Musikgeschäft festigen, sondern auch auf große Tour gehen. Die bislang größte Tour. Und der Vorverkauf im Vorfeld gibt ihnen wiedereinmal Recht; denn alle Spielstätten melden bereits, dass die Stehplätze nicht mehr verfügbar sind und auch die Sitzplätze rar werden.

Aber erstmal steht der Sommer an. Sonne, Bier, Sonnencreme, Sonnenbrand, Liegestuhl und Festivals. Davon stehen einige im Terminkalender der vier Jungs. Aber nicht nur das. Mit der ersten Singleauskopplung „Feinde deiner Feinde“ legen die Südtiroler den ersten Spatenstich zum neuem Projekt. Der erste Brotkrumen den Frei.Wild seinen Fans zum Fraße hinschmeißen.

Tracklist:

Feinde deiner Feinde
Tot und doch am Leben

Philipp BurgerBei „Feinde deiner Feinde“ tropft ehrlich und unverblümt aus jeder Textzeile, dass der Weg bis hierher ein nicht immer leichter war. Wer sich bereits mit Frei.Wild beschäftigt hat, weiß sicherlich was da unter anderem gemeint ist. Was aber hier absichtlich unerwähnt bleibt. Gerade dieser steinige Weg hinterlässt Narben, aber vor allem das Gefühl, dass man dies nur mit echten Kumpels bestreiten kann.

“…Und darum sage ich zu dir
Du ziehst mit deinen Feinden um die Welt
Denn all die Leute die dir immer nur den Arsch ablecken
Wollen was von dir,
Sei es Leistung oder Geld…”

Die rotzig kantige Stimme von Philipp Burger passt perfekt zu diesem Song. Durch die zwischenzeitliche eher ruhige Phase im Song wird gerade dieser seine Fans besonders live durch die Woge der Ekstase leiten und vor dem geistigen Auge erscheint bereits die Woge der Fans, die darauf warten auszurasten.

Nachdenklicher und nahezu durchweg ruhiger geht es im zweiten Song zu. Mit „Tot und doch am Leben“ schaut man scheinbar auf den bisherigen Weg zurück. Und schnell wird klar, dass die Stimme von Philipp Burger mehr für Songs wie „Feinde deiner Feinde“ geschaffen ist. Mag sein, dass man sich auch einfach über die Jahre hinweg an diese kantige Herangehensweise gewöhnt hat und es einfach nicht schafft, sein Ohr zu befreien. Nichtsdestotrotz sollte man seine Öhrchen spitzen und den Text auf sich wirken lassen.

“… Der Zeiger zieht vorbei und die Tage vergehen
Gewisse Dinge kann man nie mehr erleben
Wir sind ein Rädchen in dem Uhrwerk der Zeit
Ich hau den Keil zwischen die Räder
und ich fühl mich befreit… “

Auch wenn ich persönlich immer ein Album vorziehen würde, wird diese Single die Fans überzeugen und auch die Vorfreude auf das gleichnamige Album wird angefacht. Neben einer speziellen limitierten schwarzen Auflage dieser Single, die bereits vor VÖ ausverkauft ist, wird zusätzlich der zweite Track, der auch nicht auf dem kommenden Album landen wird, die Fans in ihre Portemonnaies greifen lassen.

8,5 von 10 Rock Blog Punkten

Feinde deiner Feinde – Arena Tour

01.11.12 – Dortmund – Westfalenhalle 1
02.11.12 – Mannheim – Maimarkthalle
03.11.12 – Regensburg – Danau Arena
04.11.12 – Chemnitz – Arena
09.11.12 – Wien – Gasometer
10.11.12 – München – Zenith
11.11.12 – Zürich – Hallenstadion
22.11.12 – Hamburg – O2 World
23.11.12 – Berlin – Velodrom
24.11.12 – Rostock – Hansemesse

 

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