Saltatio Mortis im LaberPlanet Interview & Review Manufactum II

Hallo Leute!

Am heutigen Sonntag habe ich etwas ganz besonderes für alle Fans der Mittelalter Rockmusik! Alea, Sänger und Spielmann der Band Saltatio Mortis stand mir diese Woche Rede und Antwort in einem kleinen Videointerview, welches ihr euch hier ganz bequem anschauen könnt!
Saltatio Mortis, die zur Zeit an ihrem neuen Album arbeiten, welches im Sommer / Spätsommer des kommenden Jahres erscheinen soll, haben erst vor einigen Monaten eine Live CD veröffentlicht: Manufactum II

Manufactum II

Die Manufactum II ist eine ganz besondere Live Aufnahme, denn wie schon bei der Manufactum (2005) besinnen sich die Spielleute von Saltatio Mortis auf das Ursprüngliche. Wer hier auf verzerrte Gitarrensounds hofft wird enttäuscht, denn es steht der “reine” Mittelalterrock im historischen Musikgewand im Vordergrund!

Dudelsäcke, Schalmeien, Trommeln, Cister, Nyckelharpa und Drehleier sind hier fester Bestandteil des rein akustischen Auftritts auf dem Mittelalttermarkt in Telgte (NRW), wo die Aufnahmen für die Manufactum II entstanden.
Es ist aber auch nicht mit einem akustischen Studioalbum vergleichbar, denn hier geht es nicht nur um die Musik, sondern ebenfalls um die ganze Atmosphäre, die hier erzeugt und zusammen mit Band und Publikum gelebt wird!
Schon während des ersten Stücks “Merseburger Zauberspruch” wird man erfasst von der mittelalterlichen Magie, die Saltatio Mortis mit Originalklängen des Mittelalters schaffen. Ebenfalls das Publikum, welches man auf den Aufnahmen auch gut hören kann, ist vom ersten Moment an voller Power und Elan dabei, was schon im zweiten Stück “Varulven” auch auf CD gebannt beeindruckt.
Musikalische Werke wie “Doktor Eisenhans” und “Douce Dame Jolie” performen Saltatio Mortis auf dem Mittelaltermarkt, was diese Songs in akustischer Version nun auch für die Fans auf Tonträgern verfügbar macht! “Le Corsaire”, ein bretonisches Seeräuber Traditional, ist der Saltatio Mortis Hit der Marktsaison 2009 und darf hier auch nicht fehlen. Aber auch Fans der rockigen Saltatio Mortis Songs sollen auf dem Mittelaltermarkt auf ihre Kosten kommen mit Stücken wie “Equinox” oder auch “Prometheus” in akustischer Version, die dennoch powergeladen und mitreißend sind!
Hier ist es schon bemerkenswert, wie Saltatio Mortis gekonnt die Instrumentation der einzelnen Stücke wählt, um einen für das Mittelalter typischen Sound perfekt mit knallharten Rhythmen zu kombinieren, die die Masse fesseln und quasi zum Mitmachen “zwingt” – in einer positiven Art, versteht sich.
Neben der Fan-Hymne “Spielmannsschwur” gibt es als ein weiteres Highlight noch ein Duett mit Alea & William (Rapalje), die den Song “Loch Lomond” zusammen performen und damit für ein absolutes Gänsehautfeeling bei mehr als 8.000 begeisterten Fans sorgen.

Fazit:
Die Manufactum II ist eine Symbiose aus Eigenkompositionen und historischem Liedgut, welches von bretonischen Traditionals über Walter von der Vogelweide bis hin zur Carmina Burana reicht. Die Spielleute von Saltatio Mortis beherrschen ihre Instrumente perfekt! Die Kombination aus ihrer Musik und der Bühnenpräsenz reisst das Publikum vor Ort, aber auch sicherlich den Hörer zu Hause in ihren Bann.

Meiner Meinung nach eine der besten Aufnahmen aus dem Segment “Medieval Rock” und ein absolutes Must-Have.

Um euch mal ein wenig von der Live Atmosphäre bei einem Saltatio Mortis Konzert zu vermitteln, habe ich mich mal bei YouTube auf die Suche begeben, um eine gute Live Aufnahme zu finden. Obwohl es einige gibt, habe ich mich letztendlich für eine nicht akustische Version des “Spielmannsschwur” entschieden. Eine Aufnahme vom Amphi Festival 2009:

Am Mittwoch hatte ich das Vergnügen ein kleines Interview mit Alea von Saltatio Mortis via Skype zu führen. Das ganze Interview könnt ihr dank der Technik hier auf dem LaberPlanet als Video anschauen! Es war echt witzig und auch informativ. Ich möchte euch nicht unnötig lange auf die Folter spannen, aber euch noch mit auf den Weg geben, dass es im dritten Teil des Interviews einen kleinen musikalischen Leckerbissen geben wird – Viel Spass!

Ich hoffe, es hat euch genauso gut gefallen, wie mir! Es war wirklich eine Freude, dieses Interview zu führen und ich möchte an dieser Stelle nochmal meinen Dank an Alea & die anderen Spielleute von Saltatio Mortis aussprechen!
Leider gibt es für das Jubiläumskonzert der Spielleute in Wuppertal – zum 10 jährigen Bestehen – keine Karten mehr, aber wir dürfen uns auf die Live DVD dazu freuen, sowie auf das neue Album, dass wir im Sommer 2011 zu hören bekommen werden!! Vielleicht auch wieder hier auf dem LaberPlanet!

Manufactum II

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2 Responses to “Saltatio Mortis im LaberPlanet Interview & Review Manufactum II”

  1. Tina schrieb:

    Super, also mir hat´s zusehen/hören auf jeden Fall viel Spaß gemacht. Alea scheint echt cool drauf zu sein und da ich ja erst vor nicht allzu langer Zeit auf Saltatio Mortis gestoßen bin, werde ich mich doch jetzt etwas intensiver mit der Truppe befassen. Den ersten Song, den ich von ihnen auf YouTube angeklickt hatte war “Ebenbild” und der hat mich echt fasziniert. Finde es toll, dass sie sich nach anfänglisch etwas anderer Richtung letztendlich dem Mittelalter-Rock zugewendet haben. Die powervolleren Stücke gefallen mir bisher am besten aber wie schon geschrieben – ich werde die Jungs noch genauer unter die Lupe nehmen (insbesondere die Texte). Bin jetzt auf den Geschmack gekommen, woran dein Interview mit Sicherheit nicht ganz unschuldig ist. Lieben Dank dafür. Ich fand es echt klasse !!!
    LG, Tina

  2. Joe schrieb:

    schade das man den Danke-Button nur einmal drücken kann !!!
    Also ich habe Saltation Mortis erst vor kurzem noch Live gesehen und fand die Show echt klasse.
    Joe

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