LaberPlanet vs. RockBlog – Van Canto rocken aus der Dunkelheit

Van Canto – Out of the Dark Tour 2011 – Köln

Hallo Leute!

Ein Line Up der Extraklasse wartete auf die Fans, die nach Köln gereist waren, um ihre Metal – A – Capella Helden von Van Canto live on stage zu erleben.
Zusammen mit den Bands Amberian Dawn, Xandria, Serenity und Tristania waren die Stimmgewalten im Rahmen der Out of the Dark Tour unterwegs um guten und kraftvollen Metal unters Volk zu streuen.
Den Anfang des Abends in der Kölner Live Music Hall machte die Band Amberian Dawn, die ich leider verpasst habe, weil ich es aufgrund der Verkehrslage nicht pünktlich zum Beginn des Konzerts geschafft habe. Den Aussagen einiger Rakka – Takka – Fans glauben schenkend kann ich allerdings sagen, dass diese wohl einen ziemlich guten Einstieg zu diesem Event mit fast schon Festival Charakter abgeliefert haben. Der Symphonic Metal Sound der Band scheint also die Besucher definitiv überzeugt zu haben.

Die erste Band, die ich dann auch selber live gehört habe, waren Xandria. Diese sind seit geraumer Zeit mit der neuen Frontfrau Manuela Kraller unterwegs, die in die sicherlich nicht leicht zu füllenden Fußstapfen von Lisa Middelhauve trat. Nichts desto trotz haben Xandria der Meute in der Live Music Hall kräftig eingeheizt. Auch wenn es sicherlich ein wenig ungewohnt ist altbekannte Titel auf einmal mit neuer Leadsängerin zu hören, so war der Gig insgesamt druckvoll und mitreisssend.laberplanet vs rockblog

Nach einem kleinen Break zwecks Bühnenumbau spielten Serenity aus Österreich auf und präsentierten mit einigen Stücken ihres aktuellen Longplayers „Death & Legacy“ ein musikalisches Feuerwerk. Nicht nur die Interaktion des Sängers Georg Neuhauser mit dem Publikum, sondern auch die Gesamtperformance der Band machte den Auftritt von Serenity zum ersten wirklichen Highlight des Abends! Die Symbiose aus Show und energiegeladenem Rocksound riss die Meute in der Live Music Hall förmlich mit und die Temperatur im Saal stieg mindestens um 10° an.


Viel Zeit zum Abkühlen gabs für die Leute in der leider nicht ganz ausverkauften Live Music Hall nicht, denn die Umbaupause für den Gig der Co-Headliner der Out of the Dark Tour, Tristania, dauerte nicht lange.
Die norwegische Gothic-Metal-Band um die italienische Frontfrau Mariangela Demurtas spielten in Köln leider ohne ihren Keyboarder Einar Moen auf, was sehr schade ist, da er einer der wenigen übrig gebliebenen Gründungsmitglieder dieser Formation ist.
Trotz kleinerer Besetzung überzeugten Tristania an diesem Abend musikalisch mit knackigen und düsteren Riffs, welche durch die klare und ausdrucksstarke Stimme von Mariangela sowie tiefen und brachialen Growls ein stimmiges und kraftvolles Paket abgegeben haben.

Kurz vor 22 Uhr sind es gefühlt mehr Leute, die sich mehr und mehr Richtung Bühne drängeln, denn sie alle warten schon lange und gespannt auf die Headliner des heutigen Konzertabends – Van Canto!
Die Stimmung in der Halle steigt minütlich, was sich nicht zuletzt durch die immer wiederkehrenden und lauter werdenden Fanrufe „Rakka-Takka-Motherfucker!“ bemerkbar macht.
Mit „Lost forever“ eröffnen Van Canto ihre Show und das Publikum ist sofort lautstark mit von der Partie und feiert seine Metal-A-Capella Helden. Weiter geht’s mit dem Nightwish Cover „Wishmaster“, welches mittlerweile schon zum Pflichtprogramm der Band gehört.
Danach bekommt die musikhungrige Meute die ersten Stücke der neuen Scheibe „Break the Silence“ in die Gehörgänge geblasen – „The Seller of Souls“ gefolgt von dem ersten deutschen Stück der Van Canto’s „Neuer Wind“ werden euphorisch vom Publikum gefeiert und mit mächtig viel Applaus gewürdigt.
Im Laufe des Konzerts fällt immer wieder auf, wie sehr die Band die Nähe zu ihren Fans sucht und diese immer wieder in das Geschehen mit einbezieht. Das sorgt neben der stimmgewaltigen musikalischen Darbietung auf der Bühne zu einem stetig steigenden Feierpegel des Publikums in der Live Music Hall – diese hat am Rande bemerkt hierdurch mittlerweile ein sommerliches Temperaturlevel erreicht ;)
Auch das Fading Starlight Cover „Black Wings of Hate“ sowie der Sabaton Klassiker „Primo Victoria“, ebenfalls zwei Stücke, ebenfalls zwei Stücke des neuen Longplayers, finden ihren Platz im Programm von Van Canto.
Zum guten Schluss gibt es nach einem einstündigen Konzert noch den Song „To sing a Metal Song“ als Zugabe und die 6 Musiker bedanken sich unter Ovationen bei ihren Fans für diesen sicherlich in Erinnerung bleibenden Tourabend in Köln.

Setlist Van Canto:

Lost Forever
Wishmaster
The Seller of Souls
Neuer Wind
One to Ten
Rebellion (The Clans are Marching)
Black Wings of Hate
Primo Victoria
The Mission
Fear of the Dark
To Sing a Metal Song

Bericht & Bilder: Schmuddel

PS: ‘Danke’ Button nicht vergessen ;)

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One Response to “LaberPlanet vs. RockBlog – Van Canto rocken aus der Dunkelheit”

  1. maTTes schrieb:

    Van Canto habe ich auch schon live bei Bochum Total erlebt, die sind echt toll.
    Der Rest der von dir genannten Bands sagen mir aber absolut nix ;)

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