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iPad – oder lieber doch nicht?

4. Mai 2010 - PC & Co.

Hallo Leute!

Das [[iPad]] ist wohl ein Hit! Jedenfalls sagen das die Verkaufszahlen von Apple, die in den ersten 28 Tagen rund 1.000.000 von den Teilen verkauft haben in den Staaten. By the way sehr zum Ärger der europäischen Klientel, denn wegen der riesigen Nachfrage wurde der Verkaufsstart hierzulande schlicht und ergreifend verschoben. Naja, mich ärgert das nicht wirklich, denn wenn ich ehrlich bin, wüsste ich nichts mit dem Teil anzufangen! Warum? Das kann ich euch beantworten:

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Also, wenn ich mir das iPad so betrachte, dann denke ich in erster Linie an mobiles Internet, mobiles Multimedia und vor allem im Endeffekt an mobile Individualität, wie sie beispielsweise jedes dahergelaufene Netbook bietet! Aber bei dem Teil von Apple vermisse ich ehrlich gesagt den größten Teil davon!

1. Surfen, Shoppen & Co.

Leider ist man hier von Anfang an auf den mitgelieferten Safari Browser festgelegt, ausser man besorgt sich im App Store den Opera mini Browser, und darf nicht erwarten, dass 0-8-15 Dinge, wie vorbeisurfen bei YouTube Spass bringen, denn Flash ist schonmal von vorne herein komplett geblockt! Natürlich hat man den Vorteil, dass man deswegen ein nicht mit Flash – Werbung überladenes Surfen durchexzerzieren muss – was man sich aber alleine schon mit dem [[Firefox]] und einigen [[Addons]] sparen würde – aber auch den Nachteil, dass es z.B. für den schicken iPad Browser leider keine Addons gibt! So bleiben YouTube & Co. dunkel und auch Onlineshops wie z.B. Amazon bleiben dem “iPadder” leider vorenthalten!

2. Büro, Email & Co.

Für die Leute, die sich nun jahrelang an MS Office oder Open Office gewöhnt haben gibt es leider eine schlechte Nachricht: Bei Apple bleibt man der eigenen Linie treu und so gibts für das MöchtegernPad natürlich nur die hauseigene Bürosoftware – je Baustein 8 Euronen im App Store. Der Preis immerhin akzeptabel. Genauso verhält es sich mit der Funktion des integrierten Ebookreaders – hier gibts nur Material aus den heiligen Hallen von Apple. Wer jetzt denkt: Na gut, hauptsache ein gutes Office – der bleibt spätestens dann mit offenem Mund stehen, wenn er mal ein Dokument ausdrucken möchte, denn das geht nur, wenn man es vorab per Email an einen “normalen” PC schickt und es dann zum Drucker schickt – ansonsten gehts nicht! Wie praktisch!

Vorsicht bei Emails: Wer unterwegs Emails abrufen will (wer, der sich so ein Ding für teures Geld kauft, will das nicht?!) und nicht sicher ist, ob überall auch zufällig ein Hotspot zur Verfügung steht, der muss von verne herein die UMTS Variante des iPad kaufen, sonst könnte es problematisch werden.

3. Multimedia, Spiele & Co.

Wenn man den Weg über einen anderen PC geht, kann man mit Hilfe eines speziellen iPad Kabels und der iTunes Software sogar Musik und Filme vom PC auf das iPad transferrieren, aber umgekehrt oder gar praktisch über WLan gehts leider nicht! So ist man wenigstens hierbei nicht zwangsläufig an den iTunes Store gebunden. Games gibt es schon einige, die iPad tauglich sind und dank der innovativen Steuerung durch einen verbauten Bewegungssensor, der beispielsweise das iPad bei einem Autorennspiel zum Lenkrad macht, vielversprechend klingen, aber das Ding wiegt auch immerhin 700 Gramm – das garantiert zumindest ein gutes Muskeltraining der Arme beim daddeln! Die Preispalette für die Games reicht von 79 Cent bis hin zu 25 Euro. Teilweise sind die Games als Testversionen zum ausprobieren sogar umsonst im Store erhältlich, was ich sehr gut finde!!

4. Social Networking

Das ist doch der Trend schlechthin! Wer bei Facebook und Konsorten aktiv sein möchte, der stösst hier auf zwei Hürden. Die erste wäre die nicht integrierte Webcam, so dass aktuelle Profilbilder, die ja Gang und Gebe sind auf diesen Plattformen, nicht ohne externe Unterstützung und lästiges kopieren von einem anderen PC aus möglich sind. Das zweite Hinderniss ist das fehlende Flash, denn viele Anwendungen der Netzwerke basieren nunmal auf dieser Programmiersprache – das beisst die Maus keinen Faden ab.

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Muss ich auch eins haben?

Ich bin und bleibe aus meinen Ansprüchen heraus ein überzeigter Notebook User, denn zum einen muss ich das Ding nun wirklich nicht überall dabei haben, und zum anderen wäre wenn ein Netbook die für mich bessere Alternative, denn hier bin ich z.B. an kein bestimmtes Betriebssystem gebunden und kann von Grund auf alles so gestalten und nutzen, wie ich das möchte!

Ich denke, dass die ganze Firmenphilosophie der Firma Apple eine Mitschuld an meiner Einstellung hat, denn aus unternehmerischer Sicht macht der gute Steve doch alles richtig – die Kunden von vorne bis hinten an die Marke binden -, aber aus der Sicht eines Kunden finde ich genau DAS totalen Mist! Wenn ich mit dem Kauf eines Produktes nahezu komplett mit allem an eine Firma gebunden bin, dann geht mein Interesse gegen NULL! Bei jedem PC oder Notebook / Netbook kann ich unabhängig vom Hersteller selber entscheiden, was ich mit dem Gerät machen möchte. Möchte ich Linux, Windows XY oder ein anderes BS – ich selber habe die Wahl. Das meine ich auch mit Individualität – die gibts beim iPad einfach nicht und das macht mir den Hype darauf auch ein wenig unverständlich.
Vielleicht werden ja die anderen Hersteller wie Neofonie und JooJoo ja nach?! Das JooJoo soll auf jeden Fall sofort in Deutschland verfügbar sein nach Berichten der Computerbild! Wie heisst es so schön: Konkurrenz belebt das Geschäft!

Jetzt nehmen wir mal eine Standard Nutzungssituation fürs iPad in den Fokus:

Wie ein Redakteur der Chip berichtete, ist das iPad, welches ja für den Betrieb unterwegs ausgelegt sein soll, vielleicht nicht gerade die beste Alternative. Wenn ihr euch den Film angesehen habt wisst ihr, was ich mit dem Satz:

“Wenn ich die Wahl hätte, ch hätte den Bierdeckel genommen”

meine :) Happy iPadding!

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