Eventguide: Schandmaul
„Traumtänzer“ – farbenfroh, fröhlich, frisch!
Wie gut sich eine ausgiebige Erholungspause doch auswirken kann: Nach elf Jahren intensiven Tourens im Dienste der Fans hatten sich die Musiker von Schandmaul endlich mal eine Auszeit von den Bühnen der Republik gegönnt. Begreiflicherweise war die Zeit einfach reif für eine kreative Pause gewesen. 18 Monate Bühnenabstinenz brachte die alte Energie allerdings zurück. Jetzt sind die Folkrocker mit den phantasievollen Klangfarben und Geschichten wieder da: mit ihrem brandneuen Album „Traumtänzer“. Das strotzt nur so vor Spielfreude und guter Laune. Und es wurde so produziert, dass der Studiosound dem Live-Erlebnis sehr nah kommt.
„Wir sind eine Band, die sich mehr oder weniger über ihre Liveauftritte definiert. Daher wollten wir das neue Album möglichst direkt und erdig aufnehmen“, meint Sänger Thomas. Und Birgit, die Frau mit den Dudelsäcken und den Flöten, benutzt sogar das Wort „rotzig“, wenn sie vom Klang der neuen Songs spricht. Dass dieses Attribut zutrifft, mag man nicht glauben, wenn man im Player den Titelsong „Traumtänzer“ startet: Es knistert verdächtig nach Vinyl und die Band, die dann einsetzt, hört sich eher an wie eine Irish-Folk-Truppe, die sich in einem verräucherten Pub ein paar Gläser Guinness verdient. Auf diese falsche Fährte wird der Hörer allerdings nur wenige Sekunden geführt, denn danach geht’s richtig los! Mit einer gehörigen Portion Energie werden Erinnerungen an selige Punkzeiten geweckt. Die Flöte tritt in einen Geschwindigkeitswettstreit mit dem Schlagzeug, Anna fliegt virtuos über die Saiten ihrer Geige, die E-Gitarre fabriziert ein mitreißendes Solo und Thomas träumt in seinem Text vom Glück. Schandmaul sind zurück!
„Wir haben zwar lange Zeit damit verbracht, das Album vorzubereiten und aufzunehmen. Allerdings haben wir uns nicht so sehr mit Overdubs und Klangkosmetik beschäftigt. Wenn du an einem Song zu lange herumbastelst, wird er immer künstlicher. Genau das wollten wir nicht“, lautet Thomas´ Statement.
Stattdessen haben die sechs Schandmäuler ziemlich viele stilistische Schubladen geöffnet, damit sie selbst nicht in eine bestimmte gesteckt werden können. Das dramatische Liebeslied „Bis zum Morgengrauen“ wird mit spanischen Gitarren und mexikanischen Trompeten angereichert. „Pakt“, eine nicht minder tragische Geschichte über eine unerfüllte Liebe, die erst durch einen Abkommen mit dem Teufel möglich wird, ist von osteuropäischer Polka geprägt, und „Der Anker“ ist eine heitere Folkpop-Nummer.
Mit einer packenden Rockgitarrenriff, mit Dudelsack und flehentlichen Violinen ist „Assassine“ ausgestattet. Inhaltlich geht es um neues Leben. Auch wenn es im fiktiven Text eine schöne Hexe ist, die dem Protagonisten ein Kind schenkt, so gibt es doch Parallelen mit dem realen Leben. Die Schandmaul-Familie wächst nämlich. Vielleicht fährt dann im März nächsten Jahres ein „Baby-Bus“ hinter dem Nightliner der Band her, wenn Schandmaul endlich wieder auf Tour gehen: „Im Frühjahr präsentieren wir „Traumtänzer“ dann endlich live“, bestätigt die Band.
Der zweite Tourteil der Münchner Folk-Rocker Schandmaul steht vor der Tür und beginnt direkt mit zwei “AUSVERKAUFT” Schildern an den Halleneingängen!
Sowohl das Konzert am 16.02.2012 in Aschaffenburg im ColosSaal, als auch das Konzert am 17.02.2012 in den Hamburger Docks sind restlos ausverkauft. Für die restlichen Konzerte erhaltet ihr Originaltickets unter powerticket.de.
“Traumtänzer”-Tour Teil 2:
16.02.2012 Aschaffenburg / ColosSaal **AUSVERKAUFT**
17.02.2012 Hamburg / Docks **AUSVERKAUFT**
18.02.2012 Erfurt / Stadtgarten
22.02.2012 Siegen / Siegerlandhalle
23.02.2012 Siegburg Bonn / Rhein Sieg Halle
24.02.2012 Münster / Jovel
25.02.2012 CH- Solothurn / Kofmehl
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