Menu

Eventguide: Peter Heppner

31. Mai 2012 - LaberPlanet vs. RockBlog

Peter HeppnerSeit 20 Jahren ist Peter Heppner als Frontmann einer der erfolg- und einflussreichsten Bands der jüngeren, deutschen Musik-Geschichte bekannt. Mit dem Elektro-Pop- und Dark-Wave-Act Wolfsheim hat der Hamburger alles erreicht, was man nur erreichen kann: bis heute im Radio präsente Hit-Singles (u. a. „Kein Zurück“, „Once In A Lifetime“, „Find You’re Here“, „Blind“), Edel-Metall für und Top-Chart-Platzierungen der Alben („Casting Shadows“, „Spectators“), Headliner-Auftritte bei riesigen Festivals und ausverkaufte Tourneen in Europa sowie den USA plus die höchste Auszeichnung, die die deutsche Musikindustrie zu vergeben hat – den Echo. Und all das auf einem kleinen, unabhängigen Label, ohne dabei jemals an Indie-Kredibilität zu verlieren oder kreative Zugeständnisse zu machen.

Doch auch jenseits des Maßstäbe setzenden Duos ist Peter Heppner Dauergast in den Hitparaden sowie auf den Rotationen bzw. Playlisten von TV-Musiksendern und Radiostationen. Seine beeindruckende Serie von Kollaborationen mit den unterschiedlichsten Kollegen begann im großen Stil mit „Die Flut“ an der Seite von Joachim Witt. Das atmosphärische Duett leitete 1998 nicht nur das Comeback des einstigen NDW-Helden ein, sondern avancierte zu einem der meistverkauften und meistgespielten Lieder des Jahres.
Es folgten die Hit-Singles „Dream Of You“ (2001, mit einem Echo prämiert) und „Leben … I Feel You“ (2004) mit dem Ambient-Pop-Projekt Schiller, die zwei umjubelte Tourneen nach sich zogen. „Wir sind wir“ (2004) wiederum wurde mit Star-DJ Paul Van Dyk eingespielt und im Folgejahr beim offiziellen Festakt zum 15. Jahrestag der Deutschen Einheit mit dem Filmorchester Babelsberg vor Mitgliedern der Bundesregierung und internationalen Staatsgästen aufgeführt. Außerdem landete der Sänger Chart-Erfolge in Zusammenarbeit mit den Dark-Wavern Goethes Erben („Glasgarten“, 2001) sowie im Trio mit seinen Kolleginnen Milù und Kim Sanders („Aus Gold“, 2004).

Ende 2008 erschien Peter Heppners schlicht „solo“ betiteltes Album. Der erste musikalische Alleingang der vielleicht markantesten Stimme Deutschlands.

Peter Heppner„solo“ wurde in Deutschland und England produziert. In Berlin, von dem unter Wolfsheim-Fans lang bekannten José Álvarez-Brill (Witt, De/Vision, Kosheen, Bernstein), und in London von dem renommierten Schotten Peter-John Vettese aufgenommen, der über die Jahre u. a. für die Pet Shop Boys, Frankie Goes To Hollywood, Dido, Clannad, Annie Lennox, Simple Minds oder Melanie C. tätig war.

Speziell durch die Arbeit in London erhielt die von Presse und Anhängern schon immer viel beachtete Textarbeit des Sängers noch einmal zusätzlichen Auftrieb. Obwohl einige seiner größten Erfolge in Deutsch verfasst wurden, verwendet er seit Beginn seiner Karriere hauptsächlich die englische Sprache. Ein Umstand, der sich auf „solo“ nicht veränderte und durch den Aufnahmeort natürlich noch einen ganz besonderen “Drive” erhielt:
„Dadurch, dass wir in Großbritannien produzierten, musste ich den ganzen Tag Englisch sprechen. Nicht nur im alltäglichen Rahmen, sondern eben auch über teilweise sehr komplexe musikalische Zusammenhänge”. „Was mir im Vorfeld noch einige Bedenken bereitete, stellte sich letztlich als wahrer Glücksfall heraus, da ich quasi bis zum Hals in der Sprache drin steckte. Ich bekam ein ganz neues Gefühl für ihre Melodik. Was mir sehr geholfen hat, Gefühle und Gedanken noch treffender transportieren und in Worte fassen zu können.“

Dieses neue Erfahrung manifestiert sich nicht nur lyrisch, sondern gleichfalls in der musikalischen Vielseitigkeit des Longplayers. Der Gute-Laune-Single „Alleinesein“ stehen introvertierte Songs à la „Easy“, melancholisch-breitwandige Stücke vom Schlage „Suddenly“, stilistisch Vielschichtiges wie „Walter“ oder unmissverständliches wie „I Hate You“ gegenüber.

Live präsentierte Peter Heppner sich erstmalig zu Jahresbeginn, sowie als Co-Headliner des diesjährigen M’era Luna Festivals.Die äußerst positiven Resonanzen auf das Programm, eine Art “Best of Heppner” mit akuellen Titeln, Schiller-, Witt-,Alvarez- und van Dyk Kooperationen sowie ausgewählten Wolfsheimtiteln, gipfeln nunmehr in der kurzfristigen Ansetzung einer kleinen Clubtour Anfang 2010. Ein angemessener Anlaß für Peter Heppner die Arbeit an Neuem kurz ruhen zu lassen um zwischenzeitlich mit Lothar Manteuffel (Keyboard), Dirk Riegner (Keyboard), Carsten Klatte (Gitarre), Achim Färber (Schlagzeug) auf der Bühne zu stehen.

Peter Heppner

23.11.2012 – Dresden – Strasse E
24.11.2012 – Erfurt – Gewerkschaftshaus
26.11.2012 – Dortmund – FZW
27.11.2012 – Köln – Live Music Hall
28.11.2012 – Bremen – Schlachthof
30.11.2012 – Magdeburg – AMO
01.12.2012 – Leipzig – Anker
02.12.2012 – Berlin – C-Club
04.12.2012 – Mannheim – Alte Seilerei
05.12.2012 – München – Backstage
06.12.2012 – Nürnberg – Hirsch

www.protain.de
www.peter-heppner.com

 

Add Comment Register



Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>