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Eventguide: Highfield Festival 2012

6. Mai 2012 - LaberPlanet vs. RockBlog

atmoVeranstaltung: Highfield Festival 2012

Termin: Freitag, 17. August bis Sonntag, 19. August 2012

Ort: Störmthaler See, Großpösna

Tickets: Gibt es über www.highfield.de, www.eventim.de und telefonisch unter 0 180 5 -853 653 (0,14 €/Min. aus dem Festnetz, Mobilfunk max. 0,42 €/Min.). Für Besucher, die statt auf der Isomatte im Zelt die Festivalnächte lieber etwas komfortabler verbringen, gibt es für das Highfield Festival 2012 die WoMo-Plakette, mit der ein Wohnmobil, Wohnwagen oder selbsgestaltetes Schlafraumvehikel Zufahrt zum eigens reservierten WoMo-Parkplatz erhält. Die neue WoMo-Plakette gibt es ausschließlich online über die Festivalseiten und beim telefonischen Kartenservice und kostet 20 Euro pro Fahrzeug.

Kurzinfo: Nach zwölf erfolgreichen Jahren in Thüringen, findet das größte Indie-Rock-Festival Ostdeutschlands 2012 nun zum dritten Mal in Sachsen statt. Das neue Gelände befindet sich auf der Magdeborner Halbinsel am Störmthaler See in der Gemeinde Großpösna, nur wenige Kilometer von Leipzig und verkehrsgünstig an der A 38 gelegen, statt. Das Veranstaltungsgelände bietet komfortabel Platz für das Drei-Tages-Festival mit Live-Konzerten von nationalen und internationalen Acts. Ebenso ist für ausreichend Campingfläche gesorgt, um die 25.000 HIGHFIELD-Fans der vergangenen Jahre und mehr zu beherbergen.

Bisher bestätigte Bands:
Beatsteaks * Placebo * Sportfreunde Stiller * The Black Keys * Social Distortion * The Gaslight Anthem * Within Temptation * Broilers * LaBrassBanda * Casper * The Shins * Refused * Kettcar * Eagles Of Death Metal * The Wombats * The Subways * Bonaparte * Me First & The Gimme Gimmes * Jupiter Jones * Bosse * Kraftklub * Frittenbude * K.I.Z. * Mark Lanegan & Band * Agnostic Front * Kvelertak * Good Riddance * H-Blockx * Kilians * Every Time I Die * The Maccabees * Baroness * Touché Amoré * Darkest Hour * Polar Bear Club * Veto * We Are The Ocean * A Wihelm Scream *

www.highfield.de

Band-Kurztexte in alphabetischer Reihenfolge:

A Wilhelm Scream
Bei wem der Bandname primär die Assoziation zum quadrillionenfach eingesetzten Hollywood-Soundschnipsel weckt, der erahnt Agnostic Frontleider nur die Hälfte des musikalischen Schaffens der fünf Jungs aus Massachusetts. Zwar krakeelt Sänger Nuno Pereira in guter alter Punkmanier über das wieselflinke Geballer seiner Mitstreiter, jedoch geht einem das Herz auf wenn eine der mannigfaltigen dreistimmigen Passagen aus den Boxen tönt. Post Punk, Post Hardcore, Post irgendwas wird von der Presse geschrieben und gelobt, melodic ist es auf jeden Fall! Also schnell die Luftgitarre ausgepackt und ab dafür!

Agnostic Front
Agnostic Front feiern 30 Jahre Hardcore – und Ihr seid eingeladen! Das muss man erstmal schaffen in einem solch intensiven Genre. Sie prägten den New York Hardcore, sind nach wie vor kompromisslos was das Evangelium Ihres Genres angeht. Ohne Bands wie sie wäre so manche Punk- und Metalcore- Combo wohl nicht da, wo sie heute ist. Doch auch häufige Besetzungswechsel und Misskredit aus der eigenen Szene konnten Agnostic Front über die Jahre nicht unterkriegen. Freut Euch auf Riffs wie Donnerschlag, auf Energie wie ein Umspannwerk und auf den Circle Pit Eures Lebens!

BaronessBaroness
Der Sound von Baroness wurde schon mit vielen Schlagworten probiert zu kategorisieren: Sludge, New-Millenium-Metal, Stoner, Post-Metal. Und irgendwie steckt da auch immer ein bisschen Wahrheit drin. Fakt ist, dass Baroness monumentalen Lärm mit ordentlich Rock `n Roll-Attitüde und eingängigen Melodien verbinden, als wäre es das normalste von der Welt. Immer wieder kommt auch der typische Sound ihrer Südstaaten-Heimat Georgia, USA durch. Seit 2003 hat die Band es geschafft sowohl Fans und Kritiker zu überzeugen und ist ihrem Stil dabei immer treu geblieben. Den Ritterschlag gab es 2010, als man Metallica auf deren Ozeanien-Tour supporten durfte. Am 13. Juli erscheint ihr neues Album „Yellow & Green“ mit dem sie ihre Stärken noch mal betonen: Wer Bock auf heavy Riffattacken und eine fette Portion Gitarrenwände hat, kommt an Baroness nicht vorbei!

BeatsteaksBeatsteaks
Die fünf sympathischen Berliner, man möchte schon fast Rockmaschinen sagen, machen sich bereit, Euch das Highfield zum unvergesslichen Ereignis zu machen. Was soll man da auch noch viel drum herum reden? Die Beatsteaks gehen nach vorne und bieten ein ums andere Mal ein wahres live Feuerwerk. Auch wenn auf ihrem aktuellen Album Boombox teils mit neuen Musikstilen wie z.B. Reggae gekuschelt wird, bleibt es trotzdem dieser ganz bestimmte Sound mit diesem ganz bestimmten Feeling. Wer noch nie das Vergnügen hatte, die Spielfreude und unglaubliche Energie der Jungs vor der Bühne live mit zu erleben, sollte sich diese Gelegenheit auf dem Highfield wirklich nicht entgehen lassen.

The Black Keys
The Black Keys haben einen unbändigen Drang das Unperfekte zu schaffen und treffen damit aktuell genau den Zeitgeist der Generation. Ihre Art die Gitarren und Drums schreddern, beißen und doch gehörig grooven zu lassen ist ziemlich einzigartig. Das ganze von nur 2 Leuten gestemmt dabei umso beeindruckender. Drummer Patrick Carney und sein Partner, Sänger/Gitarrist Dan Auerbach haben mit ihrem aktuellen Geniestreich „El Camino“ und ihrem Song „Lonely Boy“ wieder mal eine Duftmarke gesetzt, die sich gewaschen hat. Dreckiger Rock & Roll mit Leidenschaft und Spielwitz, der auf Platte, auf der Bühne genauso wie in jedem Club einfach wunderbar funktioniert.

bonaparteBonaparte
Bei Bonaparte bleibt kein Stein auf dem anderen. Tatsächlich muss man erst einmal genau verstehen, was da live eigentlich vor sich geht. Die acht Akteure ziehen ein ebenso unglaubliches wie abwechslungsreiches Programm ab, dass man sich fragt, ob man nicht eventuell in einem Vergnügungspark gelandet ist. Vielleicht spielt hier auch die Herkunft der Band eine Rolle: Acht Musiker aus acht verschiedenen Ländern. Quasi ein geografisches Kollektiv. Beteiligt sind Deutschland, Frankreich, die Schweiz, Österreich, Polen, Panama, Neuseeland und Brasilien. Das klingt nach einer gehörigen Multi-Kulti-Party und genau dafür sorgen ihre energetischen Elektropunksongs dann auch.

Bosse
Er ist, wie er ist. Er braucht keine Schlagzeile, um aufzufallen. Er braucht keinen Chart-Hit um Musik zu machen, trotzdem läuft es gerade ziemlich überragend, genannt seien hier nur die Auszeichnung mit der 1Live Krone und ratzeputz ausverkaufte Tourneen. Und er braucht ganz bestimmt kein Angeber zu sein, um sich Respekt zu verschaffen. Das erledigen seine Songs und die Tatsache, dass er nie aufgegeben hat. Gründe hätte er ein paar gehabt, aber er zweifelt nicht: „Wenn man ehrlich ist und ein wenig Glück hat, dann geht es immer weiter.“ Wovon er spricht, nennt sich Vertrauen und vertont klingt es wie „Wartesaal“, das aktuelle Album von Axel Bosse, mit welchem er sich spätestens diesen Sommer in Euer Herz spielen wird.

Broilers
Kurz und Knackig. Broilers, das steht für energische Shows, stimmungsvolle Songs und eine musikalische Mischung aus Punkrock, Soul und Rockabilly. Ihre 2011er Tour „Santa Muerte“ lief für das Quintett so unfassbar gut, dass dies zur Folge hat, dass ihre Bühnen und Besucherzahlen größer und größer und werden. Sie krallen sich quasi ihre Fans mit ihren hymnischen Songs und lassen sie nie wieder gehen.

CasperCasper
„So Perfekt“ kann es laufen. Benjamin Griffey alias Casper hat ein unglaubliches Jahr 2011 hinter sich gebracht. Eine komplett ausverkaufte Tour und sein Album XOXO, das auf Anhieb an die Spitze der Charts rannte sprechen für sich. Der Junge hat was drauf, hat was zu bieten, Live wie auf Platte. Aber vor allem hat er was zu sagen. Seine Texte motivieren aufzustehen, weiter zu machen und wirken dabei nie aufgesetzt sondern knallhart und ehrlich. Seine komplett durchinstrumentalisierten HipHop-IndieRock Songs verleihen dem ganzen dann noch den nötigen Druck! In dem Sinne lassen wir den Druck einfach weiter steigen.

Darkest Hour
Jetzt gibt’s auf die Glocke! Wir freuen uns Euch mit Darkest Hour einen der Gründerväter des Metalcore auf die Bühne jagen zu dürfen. Die fünf Washingtoner Jungs versprechen Geballer at ist best: Maschinengewehr-Gitarren gewürzt mit ner Prise Melodic Death Metal plus Frontmann John Blakemore Henrys Keifattacken, die den Hörer mit aller Wucht treffen und wie Balsam in das Metalhead-Gehör sickern. Kein Wunder, dass der Fünfer bereits mit Koryphäen wie Dillinger Escape Plan oder At The Gates und auf dem sagenumwobenen Ozzfest spielen durften. Schluss mit leise! Schluss mit still stehen! Schluss mit langsam!

Eagles Of Death Metal
Ein gewisser Josh Homme machte einst folgende Aussage: „Die Eagles Of Death Metal sind in erster Linie der Inbegriff des Rock. Sie sagen: ‚Nimm dich nicht so ernst! Schnapp dir dein Mädchen, tanze ein bisschen und finde so die Lösungen für all deine Probleme!“ Besser auf den Punkt gebracht geht es eigentlich nicht. Die Songs der EODM lassen sich schwer in Kategorien einordnen, dafür steht die Band aber wie kaum eine andere für wahnwitziges Live-Pensum und Ohrwurmfaktor hoch 10. Wir sind auf jeden Fall sehr froh, die Band um Frontmann Jesse „The Devil“ Hughes nach kurzer Schaffenspause wieder auf die Bühne zu holen. Schweiß und Luftgitarren-Action garantiert!

everytimeidieEvery Time I Die
Every Time I Die wurde von den beiden Brüdern Keith und Jordan Buckley gegründet. Bevor sie ihre erste kleine Tour in Buffalo starteten nahmen sie noch Gitarristen Andrew Williams, den Bassisten John McCarthy und den Schlagzeuger Michael „Ratboy“ Novak in die Band auf. Bis dato sind ein paar Jahre vergangen und nun kommen die sarkastischen Metalcore-Könige mit einem neuen Album mit dem schönen Titel „Ex-Lives“ heraus. Das erste Stück „Underwater Bimbos From Outer Space“ mit dem krassen Video kursiert schon seit einiger Zeit und zeigt, wohin es geht: „Immer schön auf die Fresse“ (Visions). Auch wenn Every Time I Die nie einfach in eine Schublade passen, sind sich doch alle einig, dass die Jungs die Grenzen des schweren Rocks immer wieder neu verschoben haben.

FrittenbudeFrittenbude
Wenn drei Männer zusammen auf ein Festival fahren, können schon mal Sachen entstehen, womit keiner gerechnet hätte, z.B. Songs, die durch die Decke gehen und ein Bandname der sich gefressen hat. Frittenbude, so nennen sich Martin, Johannes und Jakob, die eigentlich alle auf verschiedene Musikgenres abfahren, aber dennoch einen gemeinsamen Nenner gefunden haben, der sich Elektropunk nennt.
„Schlau, stylisch, und anstrengend. Keine introvertierte Adoleszenz aus dem vom Monitor spärlich erleuchteten Kämmerlein, sondern eine Liveband, die Songs schreibt und etwas zu sagen hat“, so beschreibt das Hamburger Label Audiolith die Band Frittenbude, auf die sich die Festivalhedonisten dieses Jahren freuen können.

Good Riddance
Ein Comeback jagt das andere: Good Riddance finden sich nach ihrem Split 2007 wieder zusammen um Euch die volle Klatsche Melodic Hardcore zu liefern! Seit Jahr und Tag prägen die vier Kalifornier das Artist Roster von Fat Wreck Chords, das No. 1 Punkrock-Label von NOFX’ Frontmann Fat Mike. Und das zu Recht, denn bei Good Riddance, was übersetzt so viel wie „gut, dass ich den los bin!“ bedeutet, vereinen sich die guten alten Tugenden von Tempo, unwiderstehlicher Einfachheit, Rebellismus und catchy Melodien, kanalisiert durch vier Typen, die sympathischer nicht rüberkommen könnten. Das hier kommt von Herzen und geht direkt in die Beine. Das schreit nach Bier und guten Freunden. Sei da.

h-blockxH-Blockx
17 Jahre ist es her, dass Henning, Tinte, Gudze & Mason auf einem Schulfest bei Münster die Band gründeten. Die erste Single Risin’ High wird 1993 veröffentlicht & ist prägend für die deutsche Crossover-Szene.
Tja, seit „Crossover“ ist eine Menge passiert, es kam eine Menge und es gingen viele, jedoch die H-Blockx nicht. Trotz einiger Besetzungswechsel brachten die vier Münsteraner mit konsequenter Regelmäßigkeit Platten raus und spielten sich dahin, wo sie heute sind: in die Herzen der unerschütterlichen Fans. Auch wenn Crossover vorbei ist, die H-Blockx sind’s noch lange nicht und werden diesen Sommer beweisen, dass musikalische Reife noch immer mit H anfängt und mit X aufhört.

jupiter-jonesJupiter Jones
Jupiter Jones sind jedem spätestens seit ihrem Radiohit „Still“ von ihrem aktuellen selbstbetitelten Studioalbum ein Begriff. Diese mediale Aufmerksamkeit haben sie sich jahrelang ehrlich erspielt. Seit 2002 bereisen sie nun schon jegliche Konzertbühnen und begeistern mit wohlarrangiertem Pop-Rock und ihren intelligenten Texten, die von echten Gefühlen, Planlosigkeit, dem ständigen Wiederaufstehen und Mut machen handeln. Die Stimme von Sänger Nicholas Müller ist dazu auch noch ein wahres Monstrum, das er perfekt unter Kontrolle hat und mit dem er von ruhigen Balladen bis hin zu geprügelten Rock Refrains alles beeindruckend meistert.

kettcarKettcar
Das Kettcar-Debüt “Du Und Wieviel Von Deinen Freunden” war eine Platte, die vieles geändert hat in der deutschen Musikszene. Die ein Feld bestellt hat, auf dem andere ernten – und zwar bis heute. Viele Musiker und Bands berufen sich auf Kettcar. So läuft es eben, wenn man den Status Quo umkrempelt. Kettcar haben neue Worte und neue Klänge gefunden, die bis heute widerhallen, denn sie richten sich nicht im Bewährten ein. Hier wird kein Markt erforscht, keinem realen oder vermuteten Fan nach dem Mund geschrieben. Bei Kettcar muss es weitergehen, immer weiter. Zum Beispiel auf dem aktuellen Album „Zwischen Den Runden“ mit dessen Songs im Gepäck die fünf Hamburger Euch beweisen, wie schön es sein kann, das Seelenleben nach außen zu krempeln.

Kilians
Diese fünf sympathischen Jungs aus Dinslaken sind eine Indierockband wie sie im Lehrbuche steht. Die melodiösen Riffs, eine rotzige Stimme und die absolut nötige Lässigkeit scheinen sie mit der Muttermilch bereits aufgenommen zu haben. Ihre natürliche und ehrliche Musik präsentieren sie tanzbar und sie lädt in jeder Sekunde zum Mitschreien und Mitfühlen ein. Nach dem riesen Erfolg, den sie mit ihren ersten beiden Platten „Kill the Kilians“ und „They are calling your name“ zurecht hatten, haben sie sich erst einmal eine kurze Pause genommen, arbeiten aber derzeit schon wieder an einem dritten Album. Man darf also gespannt sein, was sie dann wieder aus ihrem Kreativzylinder zaubern. Weil gute Songs braucht das Land.

Kvelertak
Zwei wichtige musikalische Verdienste Norwegens waren ironisch-schweinerockiger Hardcore-Punk wie bei Turbonegro und natürlich Black Metal. Kvelertak vereinen beides und finden das ideale Mischverhältnis. Derart catchy und abwechslungsreich ist das Ergebnis ausgefallen, dass das selbstbetitelte und von Converges’ Kurt Ballou produzierte Debüt von Kvelertak über den Status eines Geheimtipps längst hinausgekommen ist und Fans aus diversen Lagern der harten Gitarrenmusik unter einem Banner vereint. Die Räder stehen bei dem Norwegischen Sextett (allein drei Gitarren!!) seitdem nicht mehr still. Bis in die letzten Winkel der Erde scheinen die Jungs ihr Evangelium tragen zu wollen, und da machen sie natürlich auch vor unseren Breitengraden nicht halt.

KraftklubKraftklub
Aus dem Unwillen heraus, einfach noch eine weitere deutsche Band zu sein, die unerträglich scheiße ist, entschlossen sich fünf junge Menschen, einfach eine der wenigen deutschen Bands zu sein, die geniale Ideen hat. Kraftklub haben einfach aus den zwei sich selbst zu Tode langweilenden zeitgenössischen Musikgenres IndieRock und DeutschRap ein neues, aufregendes gemacht, das jedoch bitte nicht mit Crossover oder ähnlichen Ärgernissen zu verwechseln ist. Kraftklub zeichnen Generationenportraits zwischen historischer Dekontextualisierung und Analfixierung, zwischen Über-Ironisierung und schonungslosem Realismus. Wir sind gespannt was uns die Karl-Marx-Städter kommenden Sommer um die Ohren schlagen.

K.I.Z.
Das Lachen dürfte den meisten in der Zwischenzeit im Hals stecken geblieben sein, denn was sich bei Nico, Tarek, Maxim und DJ Craft so locker flockig, flauschig weich und sympathisch anhört, ist bitterer Ernst. Das ist auf dem neuen Album „Urlaub fürs Gehirn“ nicht anders. Dieses Album ist der kluge Kommentar zu einer völlig verrückten Welt, und K.I.Z. gelingt es damit, diese Welt in einem Zirkus zu bündeln, in einer einzigartigen Revue einzufangen und als vollkommen durchgedrehte Roadshow wieder aufs Publikum loszulassen. Was live auf uns zukommt, ist kaum zu fassen und lässt sich auch kaum vorhersagen, dafür aber sehen, nämlich auf dem kommenden Highfield Festival!

labrassbandaLaBrassBanda
LaBrassBanda, die 2007 gegründete, fünfköpfige Band aus Oberbayern – mit drei Bläsern, Schlagzeug und Bass – hat sich binnen kürzester Zeit mit ihren energiegeladenen Auftritten einen Kultstatus erspielt, der von Berlin über Hamburg bis Moskau und von Siena rüber bis London reicht. Diese Kapelle macht live einfach Spaß und lässt jeden nach nur wenigen gespielten Tönen in einen gute Laune Rausch mit akuter Tanzwut verfallen. Wer sie noch nicht kennt, wird sie ohne Zweifel nach dem Besuch auf dem Highfield lieben.

Letlive.
Das Hardcore-Quintett formiert sich 2002 und geht aus den Resten der Westchester Underground Band Fubar hervor. Die schnöde Einfachheit ist der amerikanischen Combo immer schon fremd. Bereits auf dem 2004 erscheinenden Debütalbum “Exhaustion, Saltwater And Everything In Between” kreuzen sie ihren ursprünglich straighten Sound mit technischen Finessen. Nach intensivem Touren durch die USA und Kanada nahmen sie ihr drittes Album Fake History auf, das im Jahre 2010 bei Tragic Hero Records erschien und auf gute Kritiken stieß. Nachdem sie im Februar 2011 zu Epitaph Records wechselten, tourten sie erstmals auch durch Europa. Diesen Festivalsommer kommen sie zurück nach Deutschland. Wir freuen uns auf ein energiegeladenes Konzert!

Mark Lanegan & Band
Als sich die Screaming Trees im Jahre 2000 auflösten, dachte Mark Lanegan überhaupt nicht daran das Mikrofon an den Nagel zu hängen, zumal er zu Bandzeiten schon gelegentlich auf Solopfaden wandelte. Nach dem Screaming Trees-Split jedoch machte Lanegan nur noch was er wollte. Er kannte alles und jeden und machte mit allen Musik. Am bekanntesten ist sicherlich sein Stammplatz im Wüsten-Überkollektiv Queens Of The Stone Age, bei denen er immer wieder als Gastsänger sein rauchiges Timbre einfließen lässt.
Dieser Mann ist einfach ein Phänomen. Er kann alles und macht alles, ist ein hervorragender und einzigartiger Sänger und hat ein unfehlbares Gespür für ehrliche Musik.

Me First & The Gimme Gimmes
Me First And The Gimme Gimmes sind so was wie das heilige Konglomerat des Punkrocks, die All-Star-Band des Pop-Punks, die Supergroup der Coverversionen. Ein Pogo-Kindergarten der guten Laune, bestehend aus Mitgliedern von Lagwagon, NOFX, Swingin’ Utters und den Foo Fighters. Zusammen haben sie sich die musikalischen Klassiker der Weltgeschichte vorgenommen, um sie in ein würdiges Punkrock-Gewand zu stecken. Seid herzlich eingeladen, denn ein größeres Spaßfeuerwerk werdet Ihr dieses Jahr wohl nicht erleben.

placeboPlacebo
Von David Bowie entdeckt worden zu sein, würde für so manchem Musiker schon genügen, um sich danach glücklich zur Ruhe zu setzen. Für die Mannen um Brian Molko war es der große Startschuss! „Hard Pop“ betitelt der Dreier aus London das eigene Schaffen, und das trifft den Nagel auf den Kopf: Hypnotisch, sexy und massiv trifft ihr Sound den Hörer, jedoch immer mit einem hervorragenden Maß an Catchiness der Melodien und dem ganz besonderen Gesangstimbre Brian Molkos.
Seit ihrem zweiten Album „Without You I’m Nothing“ und dem damit einhergehenden Erfolg von „Every You Every Me“ durch den „Eiskalte Engel“-Soundtrack sind mittlerweile 13 Jahre vergangen. Umso bemerkenswerter, wenn eine Band über solch einen Zeitraum die Qualität ihrer Musik so konstant auf so hohem Niveau halten kann. Placebo sind noch immer für eine Überraschung gut, erfinden sich auf jedem Album neu und sind doch unverkennbar in ihrem Stil. Hut ab!“

Polar Bear Club
Polar Bear Club bewegen sich, wie es so schön heißt, im Melodic Hardcore Genre. Die noch junge Band aus Rochester, USA, wurde 2005 gegründet und bereits 2011 haben die Jungs ihr drittes Studioalbum auf den Markt geworfen. Es wird also ein solides Tempo vorgelegt, allerdings auch ein fetter Sound in jeder Hinsicht. Live wird bei ihnen ordentlich auf die sprichwörtliche Kacke gehauen. Sänger Jimmy nutzt seine Stimme mal weich und mal kratzig in höchsten Höhen und überträgt mit seinen Mitmusikern die Energie von der Bühne direkt aufs Publikum. Deshalb mutieren ihre Shows auch im Handumdrehen zur schweißtreibenden Party für die Zuschauer.

Refused
Es war 1994, als vier Straight-Edge-Mods aus den Einöden Nordschwedens anfingen, die Grundfesten der Punk- und Hardcore-Szene in ganz Europa zu erschüttern. Nur vier Jahre später hatte diese Band, kurz nachdem sie eines der wichtigsten Alben aller Zeiten veröffentlichten, ihr Ende erreicht. Refused lösten sich auf – Refused were fucking dead!
Posthum wurde die Band zur Speerspitze einer ganzen Bewegung. Es wurde klar, dass sie mit „The Shape Of Punk To Come“ ein Album geschaffen hatten, das seiner Zeit weit voraus war. Jetzt, 14 Jahre später, sind Refused wieder da. Und nach eigener Aussage werden sie ihren alten und dennoch zeitlosen Songs, soviel Leben einhauchen wie noch nie zuvor. Die energiegeladenen Live-Shows von Refused sind legendär – jetzt habt Ihr die Chance, ein Teil davon zu werden! „Can I scream? Yeah! “

socialdistortionSocial Distortion
Zugegeben: Mike Ness, seines Zeichens Sänger, Gitarrist und Kopf von Social Distortion, macht nicht mal halb so brutale Musik, wie sein Aussehen vermuten lässt. Vielmehr speist sich seine Inspiration aus Blues, Country und Rockabilly, gepaart mit hinreißenden Melodien, die sich am Ende zu dem räudigen Straßenköter vereinen, den Social Distortion ihre Version von Punkrock nennen. Auch textlich sind viele Momente dabei, die Herrn Ness sehr verletzlich daherkommen lassen, und das aus gutem Grund: Das ist ehrlich, das ist authentisch, das ist die Geschichte eines Lebens, das durch viele Höhen und Tiefen gegangen ist. Ihr ehemaliger Bassist Brent Liles starb bei einem Verkehrsunfall, Mike Ness selbst machte die Hölle des Drogenentzugs durch und der langjährige Gitarrist Dennis Danell erlag einem Schlaganfall. All das ist zwischen den Zeilen zu hören, gepaart mit dem dringenden Bedürfnis weiterzumachen, sich nicht unterkriegen zu lassen. Komme was wolle.

sportfreundestillerSportfreunde Stiller
Flo, Rüde und Peter – sprich die Sportfreunde Stiller – sind wieder unterwegs und ziehen durch die große weite Welt. Halt wird 2012 auch auf dem Highfield Festival gemacht. Das freut uns, aber vor allem sehr wahrscheinlich Euch. Und ganz ehrlich, wem muss man eigentlich noch großartig erklären, wer sie sind und was sie so machen? Ne gute Portion Rock, Lockerheit und intelligenter Wortwitz. Hinter alles können wir einen dicken Haken machen und uns darauf freuen, dass die Jungs uns genau das auf der Bühne präsentieren werden.

within-temptationWithin Temptation
Seit ihren bescheidenen Anfängen ist die Band einen weiten Weg gegangen: Millionenfach verkaufte Platten machen Within Temptation zu einem der größten Rock-Acts weltweit. Jetzt wird wieder sinfonisch gerockt. Die unglaubliche Stimme der Band, Sharon den Adel, die zusammen mit ihrem Partner Robert Westerholt für das wunderbare Songwriting zuständig ist, zusammen mit Ruud Adrianus Jolie, Jeroen van Veen, Martijn Spierenburg, Mike Coolen und Stefan Helleblad wollen wieder so richtig loslegen. Sharon steigt in ihre opulenten, von ihr selbst entworfenen Kleider (schließlich ist sie gelernte Modedesignerin), die Band stimmt ihre Instrumente, und ab geht’s. Wer die besondere Atmosphäre eines Within-Temptation-Konzerts schnuppert, weiß diese besondere Mischung von Metal und Bombast sofort zu schätzen.

The Gaslight Anthem
Kaum eine Band hat in so kurzer Zeit einen solchen Aufstieg hingelegt, wie die Truppe aus New Brunswick um Frontmann Brian Fallon. Immerhin gibt es The Gaslight Anthem erst seit 2005, sie haben aber bewiesen, dass sich regelmäßiges Touren und echte Handarbeit an den Instrumenten irgendwann auszahlen. Ihr 2008er Album „The `59 Sound“ gilt jetzt schon als Klassiker – und das völlig zu Recht. Umso schöner, dass die Band trotz des schnellen Erfolgs ihre Authentizität behalten hat. The Gaslight Anthems eigene Art des Punkrock ist geprägt von ehrlicher Arbeiterattitüde und schnörkellosem Rock der Marke Bruce Springsteen. Und genau das bringen sie auch live rüber. Die Jungs haben einfach Bock auf das, was sie machen und gewinnen damit auf jedem Konzert neue Fans dazu. The Gaslight Anthem geben immer 100% und bekommen dafür 100% Liebe zurück, egal ob von Indie-Kids, Punks oder Altrockern.

maccabeesThe Maccabees
Die melodische Indie-Rock-Band The Maccabees gründete sich 2004 im englischen Brighton. Ihren Durchbruch erlangten sie mit ihrer Single “Latchmere” vom Debüt “Colour It In” welche sowohl im Radio als auch bei MTV ausgestrahlt wurde.
Mit ihrem jüngsten Album “Given To The Wild” veröffentliche das Quintett eine Platte, die nicht nur reifer und gelassener als ihre Vorgänger klingt, sondern auch experimentierfreudiger. Orlando Weeks (Gesang), Hugo White (Gitarre), Felix White (Gitarre), Rupert Jarvi (Bass) und Robert Dylan Thomas (Schlagzeug) machen eben das was sie am besten können, ihre Erfahrungen in ihre Musik stecken und damit viele Leute begeistern.

The Shins
„You got to hear this song. It’s gonna change your life…“ sagte Natalie Portman zu Zach Braff im Film „Garden State“. Sie meinte den Song „New Slang“ von The Shins und wie recht sie doch hatte. Auf einmal war diese Band da und man wollte sie nicht mehr missen. Umso härter waren die letzten Jahre, als es still um die Band wurde. Nach vielen Besetzungswechseln und kurzer Zwangspause hat Frontmann James Mercer jetzt aber endlich wieder eine schlagkräftige Truppe um sich versammelt. Mit „Port Of Morrow“ haben The Shins gerade ihr fünftes Album herausgebracht, dass sie auf unserer Bühne präsentieren wollen. Großer Indie-Pop mit faszinierenden Melodien. Danke, Natalie!

The Subways
Eigentlich sind The Subways aus dem englischen Welwyn Garden City eine unmögliche Band: Sänger und Drummer sind Brüder, Sänger und Bassistin (inzwischen Ex-) Lover. Es gibt haufenweise Bands, die an sehr viel weniger gescheitert sind. Aber wahrscheinlich haben die ihre Band auch nicht so sehr geliebt wie The Subways The Subways lieben. „Diese Band ist das Erste, an das ich denke, wenn ich aufwache, und das Letzte, an das ich denke, bevor ich einschlafe. Sie ist mein Leben, meine Familie. Sie wird erst dann enden, wenn ich ende“, beschreibt Sänger/Gitarrist Billy Lunn die Beziehung zu „seiner“ Band, die er vor etwa zehn Jahren mit seinem Bruder Josh Morgan (Drums) und seiner damaligen Freundin Charlotte Cooper (Bass) in seinem Jugendzimmer gründete. Auch 2012 spielen THE SUWBAYS noch in dieser Urbesetzung – und legen mit „Money and Celebrity” nun ihr drittes Album vor, das jeden Freund melodieverzauberter Rockmusik im Sturm erobern wird.

WombatsThe Wombats
Die fantastischen Melodielinien der Wombats verwirren die Sinne, der Sound geht auf dem aktuellen Album „This Modern Glitch“ ein wenig mehr ins elektronische, ohne die Schrammelgitarren zu vernachlässigen, die Texte spielen abwechselnd ins Melancholische oder ins fabelhaft Komische. Oder wie es der Musikexpress ausdrückt: “Jeder Song ist eine hemmungslose, selbstverliebte, größenwahnsinnige Hymne auf die Jugend und den ganzen dazugehörigen Blödsinn.” Und wer so viel unterwegs war wie The Wombats, der kann sich auch auf der Bühne ziemlich gut ausdrücken. Ach was, der bringt eine Festivalcrowd in Minuten zum Glühen! Wer die Jungs einmal live gesehen hat, weiß, wie schnell der Sound in die Beine geht, wer sie noch nicht gesehen hat, sollte eine der besten Live-Bands von der Insel derzeit auf keinen Fall verpassen!

Touché Amoré
Wenn eine Band es schafft, innerhalb von 5 Jahren an der Spitze einer Bewegung zu stehen, die ein schon abgeschriebenes Musikgenre wieder belebt, dann spricht das für sich. Touché Amoré aus Kalifornien sind ein wichtiger Teil des Screamo-Revivals um Bands wie La Dispute oder Defeater. Was Touché Amoré auszeichnet, ist die unbändige positive Energie auf ihren Liveshows. Die Jungs kommen absolut ehrlich und sympathisch daher und bringen auf der Bühne immer mehr als 100 Prozent. Ihr zweites Album „Parting The Sea Between Brightness And Me“ hat schon jetzt das Zeug zum Klassiker und wurde in der Visions zur Platte des Monats gekürt. Das ist Post-Hardcore vom Feinsten, den die 5 Kalifornier ohne Kompromisse live rüberbringen und jedes Publikum von der ersten Sekunde mit sich reißen. Touché Amoré gehen raus und geben alles – nicht verpassen!

vetoVeto
„Fünf Dänen, die die Welt zu erobern!“ könnte die Überschrift dieses Textes lauten, denn nichts Geringeres steht Veto bevor. Zwar nicht im Sturm, aber dennoch stetig, leise und nachhaltig schleichen sich Veto in die Herzen der internationalen Zuhörerschaft, denn nur wenn man sich die Zeit nimmt genau hinzuhören, enthüllt sich die ganze Genialität dieser Band. Die Hardcore-Szene aus den prä-Veto-Zeiten haben die Mitglieder hinter sich gelassen, ohne die Zähne und die Rastlosigkeit zu verlieren. Das große „Warum?“ versteckt sich nun in filigranen Rhythmen, knarzigen Synthie-Pads und der Stimme von Troels Abrahamsen, die an Gefühl ihresgleichen sucht. Veto sind etwas für die Seele sowie fürs Tanzbein, weben eine neue Welt zwischen den Ohren des Zuhörers und sind am besten in großen Schlucken zu genießen.

wearetheoceanWe Are The Ocean
Als We Are The Ocean 2010 ihr Debutalbum „Cutting Our Teeth” veröffentlichten, hatten sie schon eine dreijährige Ochsentour hinter sich, nur mit einer EP im Gepäck, die ihnen nach der Gründung 2007 einiges an Aufmerksamkeit bescherte. Da dachte sich der britische Fünfer „warum jetzt aufhören?“ und sprang erneut in den Tourbus. Seitdem sind viele Gigs als Support von u.a. You Me at Six, The Used, The Blackout, Funeral for a Friend, Underoath, Lostprophets und From First to Last ins Land gegangen und wir freuen uns die Jungs mit ihrem Mix aus Post-Hardcore, Punk und Alternative auf unsere Festivalbühne jagen zu dürfen.

atmo-sonnenuntergang2012 findet das größte Indie-Rock-Festival Ostdeutschlands nach zwölf erfolgreichen Jahren in Thüringen zum dritten Mal in Sachsen statt. 25.000 Besucher aus ganz Deutschland feierten im letzten Jahr drei Tage eine einzige große Sommerparty zu Bands wie Foo Fighters, Thirty Seconds To Mars und Seeed. Das Festivalgelände, nur wenige Kilometer von Leipzig und verkehrsgünstig an der A 38 gelegen, hat sich als gute Wahl erwiesen. Das Veranstaltungsgelände bietet komfortabel Platz für das Drei-Tages-Festival mit Live-Konzerten von nationalen und internationalen Acts. Ebenso ist für ausreichend Campingfläche gesorgt, um die 25.000 Highfield-Fans der vergangenen Jahre und mehr zu beherbergen.

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