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Eventguide: Devin Townsend Project & Fear Factory

3. Juli 2012 - LaberPlanet vs. RockBlog

Begegnung der Metal-Industrial-Giganten
Devin Townsend Project & Fear Factory auf Konzertreise
Große Co-Headliner-Tour im Oktober/November
Fünf Shows in Hamburg, Berlin, Köln, Karlsruhe & München

Fear FactoryHamburg, Berlin, Köln, Karlsruhe und München werden zwischen dem 31. Oktober und dem 28. November fünf unvergesseliche Abende erleben, wenn die Industrial- und Metal-Größen Devin Townsend Project und Fear Factory gemeinsam zu fünf Abenden voller Wucht, Druck und aufregender Klänge einladen. Mit diesem Package finden sich die beiden internationalen Speerspitzen des maschinellen Metal-Sounds ein, um die Hörer auf eine Reise der brachialen Vielschichtigeit mitzunehmen. Beide Formationen bringen neue Alben mit: Das Devin Townsend Project schloss im Juni 2011 einen vier Alben umfassenden Zyklus ab und arbeitet aktuell bereits am nächsten Werk. Fear Factory veröffentichten im Juni ihr neuntes Album „The Industrialist“, auf welchem sie zu den Wurzeln ihres Industrial-Sounds zurück gekehrt sind.
Devin Townsend gilt seit zwei Jahrzehnten als der „verrückte Professor des Metal“, der in seinen Kompositionen keine Grenzen kennt. Der fulminante Virtuose an der Gitarre, großartige Sänger und international renommierte Produzent schafft innerhalb seiner Musik stets aufregende inhaltliche Bezüge und kreiert komplexe Konzepte, die weit über den reinen Klang hinaus gehen. Innerhalb seines Sounds drückt er die vielschichtigsten persönlichen Gefühle aus, von tiefster Depression bis zu betont optimistischen Weltentwürfen.
DTPHierzu bedient sich der ehemalige Sänger des Gitarristen Steve Vai immer neuer Formationen und Musiker. Mit seiner Band Strapping Young Lad, die zwischen 1995 und 2007 vier Alben veröffentlichte, formulierte er die dunklen Seiten seiner Seele aus und schuf hierzu einen konfrontativen, aufwühlenden Industrial-Sound. Vor allem das selbstbetitelte Debütalbum der Band gilt bis heute als ein Meilenstein dieses Genres. Parallel veröffentlichte er unter wechselnden Projektnamen immer wieder Soloalben, die sich den positiven Seiten seiner Weltanschauung widmen. Diese Musik unterscheidet sich stark von Strapping Young Lad und reicht von rein elektronischen Klängen über scharfkantigen Progressive Metal bis hin zu einem aus Gesangsstimmen, Instrumenten und abstrakten Geräuschen reichenden ‚Wall of Sound’.
Mit dem im Juni 2011 beendeten Zyklus aus vier Alben, das er mit dem durch ständig wechselnde Musiker vital gehaltenen Devin Townsend Project aufnahm, hat der 40-jährige Kanadier die gesamte Spannbreite seines Schaffens auf den Punkt gebracht. „Ki“ präsentierte 2009 eine harmonische, klanglich zurückhaltende Version seines Industrial-Sounds. „Addicted“ wurde als ‚Heavy Pop’ beschrieben und bewies sein Talent, äußerst griffige Hooks und Melodien zu komponieren. „Deconstruction“ zeigte Townsend von seiner kompromisslosesten Seite und gehört zum Härtesten, was er bislang aufnahm. Das den Zyklus beschließende „Ghost“ kontrastierte alles voran Gegangene mit geradezu Ambient-haften, betont weichen Ausflügen in eine metaphysische Welt. Aktuell arbeitet er bereits am nächsten Album „Epicloud“, das noch in diesem Jahr erscheinen soll.
SylosisEbenfalls seit zwei Jahrzehnten ein wichtiger Teil der harten, maschinellen Musik sind Fear Factory aus Los Angeles, deren Mitglieder auch immer wieder mit Devin Townsend zusammen arbeiteten. Zwischen 1992 und 2012 erschienen neun Alben, die eine gewaltige stilistische Vielfalt aufweisen. Von ihren frühen Death-Metal-Werken über kompromisslosen Industrial, deutlich Pop-geprägten Phasen und Ausflügen in den NuMetal haben Fear Factory jedem ihrer Alben einen eigenen Sound verliehen. Was immer blieb, ist der konzeptionelle Überbau, bei dem sich die beiden Gründungsmitglieder Burton C. Bell (Gesang) und Dino Cazares (Gitarre) mit dem Konflikt Mensch vs. Maschine auseinander setzen.
Die Variabilität ihres Sound speist sich aus dem enormen Spannungsfeld dieser beiden begabten Musiker, sowie aus dem Umstand, dass Fear Factory einem stetigen Besetzungswandel unterzogen sind. Kaum ein Album wurde mit dem gleichen Line-up aufgenommen, die internen Spannungen innerhalb der Band führten zwischen 2002 und 2004 sogar zur kurzzeitigen Auflösung. Auch das aktuelle, im Juni erschienene Werk „The Industrialist“ wurde erneut in einer veränderten Besetzung mit dem Bassisten Matt de Vries und dem Drummer Mike Heller aufgenommen. Darauf präsentieren sich Fear Factory in alter Stärke. Zusammen mit ihrem Freund und musikalischen Gleichgesinnten Devin Townsend werden die Konzerte im Herbst somit zu erinnerungswürdigen Ereignissen der harten, komplexen Musik.

31.10.2012 – Hamburg, Logo
12.11.2012 – Berlin, C-Club
13.11.2012 – Köln, Essigfabrik
14.11.2012 – Karlsruhe, Substage
28.11.2012 – München, Backstage Halle

www.fearfactory.com
www.hevydevy.com

 

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