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Eventguide: Area 4 Festival 2012 – letzte Bandbestätigungen & Smartphone-App

31. Juli 2012 - LaberPlanet vs. RockBlog

Die letzten neun Bands sind bestätigt, Smartphone-App 2012 erhältlich

Mit namhaften Bands wie Beatsteaks, Bullet For My Valentine und Social Distortion findet das AREA 4 Festival 2012 vom 17.- bis 19. August zum siebten Mal auf dem Flugplatz Borkenberge statt. In den letzten Jahren kamen regelmäßig über 20.000 Besucher, um im lautesten Wohnzimmer in NRW internationale Rockstars zu erleben.

Jetzt bestätigt das AREA 4 die letzte Bandwelle, bestehend aus Indierapper Casper, gefolgt von den Electropunks Egotronic und dem Powertrio The Joy Formidable. Weiterhin werden die Postrocker Long Distance Calling, die Indiepopper We Are Augustines, die Leipziger Post-Hardcore-Freigeister von Adolar, die schwedischen Bitpopper Bondage Fairies, Supershirt und die Hamburger Indierock-Maschine Average Engines das AREA 4 beehren und das Line-Up somit komplettieren.

Weiterhin released das Festival zusammen mit Sponsor 8×4 an diesem Tag die kostenlose AREA 4 Smartphone-App 2012. Der Besucher hat somit das ganze Festival in der Hosentasche, vom neuen interaktiven Timetable, Newsticker und Geländeplänen bis hin zu Bandinfos und dem neuen Gig-Alarm, der den Besucher rechtzeitig an Konzerte seiner Lieblingsbands erinnert. Die AREA 4 App 2012 ist kostenlos für das iPhone und für Android-Handys erhältlich.

Ab sofort ist auch der Timetable auf der Homepage www.area4.de abrufbar.

Das Line-Up 2012 und die Neubestätigungen im Überblick:
Beatsteaks * Social Distortion * Bullet For My Valentine * The Gaslight Anthem * Sportfreunde Stiller * Donots * Heaven Shall Burn * Casper * Boysetsfire * The Wombats * Kettcar * Me First & The Gimme Gimmes * The Subways * Dispatch * Sick Of It All * Kvelertak * Slime * Agnostic Front * Kilians * Good Riddance * Sondaschule * Every Time I Die * Neaera * Egotronic * Kylesa * Norma Jean * Saves The Day * Baroness * Touché Amoré * Graveyard * Darkest Hour * Montreal * The Joy Formidable * Letlive. * Long Distance Calling * Polar Bear Club * We Are Augustines * Pulled Apart By Horses * We Are The Ocean * Alberta Cross * The Flatliners * The Crookes * Nations Afire * A Wilhelm Scream * Timid Tiger * Adolar * Radio Havanna * O´Brother * The Bots * Bondage Fairies * Supershirt * Average Engines

casperCasper
Casper ist einzigartig, aber das beschreibt den Ausnahmekünstler nur unzureichend. Rap in Deutschland ist seit vielen Jahren etabliert und weist unverkennbare Verschleißerscheinungen auf. Da taucht auf einmal Casper auf und macht alles anders und auch besser. Casper benutzt Elemente von Rap, folgt in seiner Haltung jedoch den zornigen jungen Morrissey, Ian Curtis und Jochen Distelmeyer. Konzerte von Casper und seiner Band sind keine Shows im Sinne von Entertainment, sondern Massenexorzismen, die bis zur Selbstaufgabe durchgekämpft werden. Dämonen werden ausgetrieben, herausgeschrien. Bei aller Wut, die Casper rauskotzt, und deren Intensität locker Rage Against The Machine-Level erreicht, ist es aber die fürsorgliche Gang-Mentalität, die den Einzelnen nicht im Regen stehen lässt, sondern mit der tröstlichen Gewissheit nach Hause und ins Leben schickt: Wir sind viele. Wir holen zurück was uns gehört, gemeinsam.

Egotronic
Egotronic, das ist Electropunk mit rauem Sprechgesang und jeder Menge Gesellschaftskritik. Da bratzt und knallt laut Selbstbeschreibung Musik bis in die Pupillen, die sich angesichts der euphorischen Grenzzustände erweitern und aus den Höhlen treten. Aha. Typisch Audiolith halt, seit Jahren die Gourmetfraktion der elektronischen Musikgestaltung mit Herz, Hirn und Eskalation. Auch Egotronic bilden damit keine Ausnahme und sind ein Garant für ein extensiv geschwungenes Tanzbein und feuchtfröhliche Selbstaufgabe. Feiern. Jetzt.

The Joy Formidable
UFF! Da kann einem schon mal die Luft wegbleiben, wenn man das dritte Album „The Big Roar“ des Londoner Trios das erste Mal ins Ohr und ohne Umweg ins Herz geblasen bekommt! Das hier ist ganz großes Songwriting, zuckersüße Melodien, die einem mit der großen Nadel der Dringlichkeit injiziert werden. Post-Grunge? Quatsch, das hier ist mehr! Das ist episch, das ist überlebensgroß, das ist eine Soundwand! Da flirrt und sägt es, das Schlagzeug verpasst einem eine Ohrfeige nach der anderen und über allem predigt das bezaubernde Timbre von Sängerin Ritzy Bryan die Revolution. Mehr davon!

ldcLong Distance Calling
Es gibt Bands, die können in 3 Minuten-Songs Geschichten erzählen. Und es gibt Bands, die sich dafür mehr Zeit lassen. Long Distance Calling aus Münster gehören zur zweiten Sorte. Die Songs der Instrumental-Rock Band bauen Atmosphäre auf, bleiben dabei aber immer groovig, um im richtigen Moment zu explodieren. Long Distance Calling haben es geschafft im Wust der unzähligen Post-Rock Bands ihren eigenen Stil zu prägen. Kein Wunder, dass auf ihren Konzerten Metal-, Indie- und Prog-Fans gemeinsam köpfenickend vor der Bühne stehen. Nach eigenen Headliner-Shows und europaweiten Tourneen mit Bands wie Katatonia oder Protest The Hero, werden LDC in 2012 neue Geschichten erzählen. Ab September wird das vierte Album aufgenommen und vielleicht gibt es auf dem AREA 4 schon einen kleinen Vorgeschmack?!

We Are Augustines
Diese Band musste einiges durchmachen, bevor sie im letzten Sommer ihr Debütalbum „Rise Ye Sunken Ships“ veröffentlichen konnte. Die Aufnahmen zogen sich über zwei Jahre – überschattet von internen Problemen und privaten Schicksalsschlägen. So entschied man sich auch, den alten Namen Pela abzulegen und zu dritt als We Are Augustines weiterzumachen. Die New Yorker gehen gestärkt aus der Sache heraus und überzeugen mit melodiösem Indie-Rock, der leichte Folk-Einschläge nicht von sich weisen will. Das Trio hat mit „Rise Ye Sunken Ships“ gleich einen Geheimtipp in der Indieszene hingelegt und wird jetzt beweisen, dass ihr Sound auch für große Bühnen gemacht ist.

adolarAdolar
Auf Deutsch singen und trotzdem nicht typisch deutsch zu klingen – dieses kleine Kunststück meistern Adolar mit Bravour. Die Viererbande aus der Altmark in Sachsen-Anhalt haut in ihrem Indie-Rock so viele Einflüsse durch den Mixer, dass man sich manchmal an Biffy Clyro erinnert fühlt. Breitwandgitarren treffen auf Breaks und Vertracktes, das von Drums und Bass auf den Punkt um die Ohren knallt. Man merkt, dass Adolar einen gewissen musikalischen Anspruch an sich selbst haben, es dabei aber trotzdem eben schaffen, einfach nur abzurocken. Mehrstimmiger Gesang, Punk-Attitüde und Pop-Melodien runden das Adolar-Paket ab und seien daher jedem ans Herz gelegt, der für sich eine innovative deutsche Band entdecken möchte.

bsBondage Fairies
„Ruhige Töne, ein zarter verwunderter Mann spielt leise Gitarre, der Folk-Moment, der die um ihn kauernden Zuhörer ergreift, bekommt etwas… Heiliges.“
Genau.
Genau, das sind die Dinge, auf die man bei einem Bondage Fairies-Konzert garantiert nicht treffen wird. Weil es sie nicht gibt und falls doch, es wäre viel zu laut, um sie zu hören.
Bondage Fairies aus dem schwedischen Stockholm machen eine ganz andere Ansage – und sind bei all dem sicher keine subtile Band. Man kann ihre Präsenz schnell erfassen, man wird schnell von ihr erfasst. Mit den halb putzigen, halb gruseligen Masken wirken sie wie extraterrestrische Irre. Irgendwo zwischen Rave, Extase und Freitag der 13.
Ihre elektrische Version von Punk zieht sofort auf die Tanzfläche – und wenn keine da ist, macht man halt was platt, um auf den Trümmern abgehen zu können.

Supershirt
Supershirt sind um es kurz zu fassen gewitzt, politisch, bewegen sich an der oberen Lautstärkegrenze und sind mit einem brachialen Humor ausgestattet, der direkt ins musikalische Herz trifft. Die drei gebürtigen Rostocker werden Indie, HipHop und Elektro zu einem Mix kombinieren den sie selbst Alkopop nennen. Die Drums fordern direkt zum Tanzen, die Texte laden zur Diskussion am Tresen mit kühlem Bier und dann zieht der Bass einem von hinten mit Engagement eine über. Fall- und Hintertüren sprühen Supershirt an jede Wand – da kann die Ironie noch so oft für tot erklärt werden.

averageAverage Engines
Na was ist denn da los? Wer sich Average Engines auf die Ohren gibt, sollte lieber den akustischen Zahnschutz angelegt haben, denn die vier Jungs aus Hamburg feuern stilistisch aus nahezu allen Rohren. Gerade prügelten einem noch die seltsamen Rhythmen Biffy Clyros und der saftige Gitarrensound der QOTSA oder Blackmails in die Nieren, da umschmeicheln auch schon Grohl-eske Melodien die aufgerüttelte Zuhörerseele. Hier werden arrangementtechnisch Haken geschlagen wie bei Kaninchen auf Koks, ohne dass das Tanzbein dabei zum Stillstand kommt. Was bei dem Quartett los ist, weiß man nach dem Konzert noch immer nicht, aber der Endorphinspiegel spricht für sich.

Tickets für das AREA 4 Festival 2012 gibt es für 94,- € zzgl. Gebühren und 10,- € Müllpfand online über area4.de, eventim.de oder telefonisch unter 01805-853 653 (0,14 €/min/Mobilfunk max. 0,42 €/Min.).
Besucher die in einem Wohnmobil, Wohnwagen oder ähnlichem Gefährt anreisen, benötigen zur Zufahrt zum eigens reservierten WoMo-Parkplatz eine WoMo-Plakette. Diese gibt es ausschließlich online über die Festivalseiten und beim telefonischen Kartenservice und sie kostet 25,- € pro Fahrzeug.
Weitere Informationen finden Sie auf area4.de. Das AREA 4 Festival ist eine Kooperationsveranstaltung von FKP Scorpio Konzertproduktionen und Konzertbüro Schoneberg.
Das AREA 4 Festival wird präsentiert von WDR Rockpalast, Einslive, Visions, Coolibri, Festival Guide, Piranha, Titus und Westfälischen Nachrichten.

Vorankündigungen im Überblick:
Area 4 Festival
Area 4 Festival Update 1
Area 4 Festival Update 2
Gewinnspiel zum Area 4

 

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