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Ein Must-see in Köln – JULIEN-K im Luxor!

4. November 2012 - LaberPlanet vs. RockBlog, Musik & Co.

Was in Amerika ankommt und was nicht unterscheidet sich teils stark vom europäischen Geschmack, man sehe sich nur einmal die vielen Stars an, die auf der anderen Seite des großen Teichs nie Fuß fassen konnten. Im Falle des heutigen Abends bleibt nur zu hoffen, dass die zwei amerikanischen Bands (plus deutsch-spanischer Begleitung) hier in Deutschland noch zu der Anerkennung finden, die sie verdienen: Julien-K mit Vorbands Nox Interna und The Crying Spell im Gepäck im Luxor in Köln!
Bevor ihr euch am Ende des Artikels ein Interview mit den zwei Bandgründern Amir (Derakh) und Ryan (Shuck) anschauen könnt, findet ihr erstmal eine Prämiere auf dem LaberPlanet: der erste bilinguale Artikel, zu Ehren unserer musikalischen Freunde aus dem fernen Amerika!

If you come from a non-German speaking country and don’t understand the rest of the articles here at laberpla.net you will be delighted to hear: this is the first article that’s (partly) in English! It is dedicated to the talented musicians from Nox Interna, The Crying Spell and Julien-K who were all playing at the Luxor in Cologne on Sunday the 7th of October 2012. Please enjoy and don’t forget to watch the interview with Amir (Derakh) and Ryan (Shuck) from Julien-K at the bottom of this page.

Mit dem Luxor haben die drei Bands eine relative kleine Location gewählt, die dennoch leider nicht wirklich gefüllt ist. So haben Nox Interna die schwere Aufgabe vor einer Handvoll Leuten zu spielen, die sie dennoch schnell begeistern können. Die kleine Bühne garantiert direkten Kontakt zu den Zuschauern und so zaubert die destruktive Inszenierung der spanisch-deutschen Band um Sänger Richy Nox herum schnell eine düstere Atmosphäre im Club. Die Texte der Band wechseln von englischen zu spanischen Texten, doch die Musik selbst bleibt in beiden Fällen dunkel, gewaltig und hämmernd. Seit 2007 unterwegs haben sie im letzten Jahr mit „The Seeds of Disdain“ erstmals ein Album nicht nur für Spanien produziert (mit Henning Verlage von Unheilig!) und hoffen damit auf mehr Erfolg auf dem deutschen Markt. Gelungen ist die Performance sowohl von künstlerischer als auch musikalischer Seite allemal, leider hatten nur wenig Zuschauer in Köln die Gelegenheit dies zu bewundern. Nox Interna ist auf jeden Fall eine Band, die jeder Gothic Rock Fan im Auge behalten sollte und nach Möglichkeit eine ihrer Shows genießen sollte! Und um euch die Band weiter schmackhaft zu machen findet ihr bald hier eine Rezension des neuesten Nox Interna Albums.

Nox Interna is a gothic rock project from Madrid, Spain. After their debut “XIII” with Spanish lyrics, their second album “The Seeds of Disdain” is mostly written in English and directed at a German audience, yet deserves international attention! Their performance at the Luxor in Cologne was captivating, mind-blowing and purely awesome. Alas, too few listeners came to give this young band a chance, but we hope to hear more from Nox Interna soon! Check out the pictures of the show below and don’t forget to come back and read our review of “The Seeds of Disdain” soon here on laberpla.net!


Auf den Plakaten ist noch ein anderer Name zu lesen, denn The Crying Spell sind kurzfristig als Ersatz eingesprungen – und das bei einer weiten Anreise aus Seattle! Auch hier bleibt es rockig, mit einer Stimme, die streckenweise an Fish von Marillion erinnert, und auf jeden Fall mehr Potenzial hat, als bei diesem Auftritt ausgeschöpft wird. Wer Len Hotrums Stimme in voller Breite hören will, dem sei an dieser Stelle nur wärmstens das Album „Disgraceland“ empfohlen (Rezension folgt – seid gespannt und verpasst sie nicht)! Neben alten Songs von eben genannter CD präsentieren die Jungs aus Seattle auch neue Werke wie „This is our time“, welche sofort gut ankommen und die Stimmung weiter anheizen. Die elektronischen Klänge werden durch wummernden Bass und Drums abgerundet und so findet auch der Auftritt von The Crying Spell viel Zuspruch und Applaus.

A long way from home; The Crying Spell has come to convince Cologne of their rock sound and voice qualities – and succeeded at first sight/ hearing! With songs from their first two albums “Through Hell to Heaven” and “Disgraceland” but also new songs from a not yet released CD the four musicians from Seattle immediately got the attention and love from their German audience. The show was compelling and way too short – luckily, The Crying Spell were waiting patiently at the merchandise booth to take pictures and talk to their fans. We had a lot of fun chatting with Eric (the guitar player), to whom I promised to try and write the article in English. So here it is, enjoy, and thank you very much, Eric and The Crying Spell for coming to Germany! To see pics of their show, just scroll down. A review of “Disgraceland” will follow soon – stay tuned, maybe there will be something in it for you!


Die Headliner des Abends sind Julien-K, doch bevor sie zur Show auf die Bühne traten hatten wir die Gelegenheit ihnen für ein Interview in den Tourbus zu folgen – das Video könnt ihr unten anschauen und verpasst dabei nicht die Gelegenheit einen Fanartikel der Band zu gewinnen! Die Band erblickte das Licht der Welt, als Amir und Ryan alles ein wenig zu rockig wurde mit ihrer alten Kombo Orgy und sie fortan etwas eigenes machen wollten, was wesentlich elektronischer sein sollte. Elektronisch geht es auch auf ihrem neuesten Album „We’re here with you“ (2012) zu, doch selbst wem es hier zu stark in diese Richtung geht, dem sei dringend empfohlen, sich live eines Besseren belehren zu lassen: Julien-K sind auf der Bühne einfach nur Stimmung, Spaß und Party! Der Bass wummert, das Schlagzeug hämmert und Ryan als Leadsänger jagt jedem Zuschauer ein Kribbeln in die Beine, welches sich am besten in rhythmischen Bewegungen ausleben lässt. Gleich am Anfang eröffnen die vier die Show wie ihr letztes Album mit „We’re here with you“ um mit „Surrounded by cowards“, „Flashpoint Riot“ und „Palm Springs Reset“ weiter bei den neuen Songs zu bleiben. Es kommen jedoch auch alte Songs wie  „Kick the Bass“  oder „Maestro“. „Breakfast in Berlin“ scheint zwar ein bisschen weit, aber zeugt von der Begeisterung der Band für Deutschland, immerhin sind Ryan, Amir und Co. nicht zum ersten Mal hier. Und hoffentlich nicht zum letzten Mal, denn verabschieden können sie sich nur nach einer zweifachen Zugabe und unter viel Begeisterung des Publikums, welche leicht zu verstehen ist: Julien-K muss man einfach live sehen. Und wenn man es erst einmal getan hat, dann wird man es immer wieder tun.

After a long break it was finally time for Julien-K to play! The stars of the evening opened their gig like their last album with “We’re here with you” – so true! They rocked the stage from beginning to end which was a bit later than planned because the fans wanted more and more. Songs they played live include „Surrounded by cowards“, „Flashpoint Riot“ and „Palm Springs Reset“, all from the newest album „We’re here with you“. Anybody who listened to their music on tape and was a bit overwhelmed by too many electronic elements in it – go and watch them on stage! Julien-K just rocks and owns the stage; they will entertain and entrain you!
While you’re waiting for their next tour, just check out our interview with Amir and Ryan, you’ll find it below. Don’t miss it, you get the chance to win a Julien-K Tourshirt! Pictures of the show are below, as usual.


Lang versprochen, hier ist es nun endlich: das Interview mit Amir und Ryan in voller Länge! Die Jungs waren echt nett, das ganze sehr professionell und angenehm, vielen Dank dafür an die beiden und ihre Crew! Alles weitere zum Gewinnspiel und was ihr tun müsst um ein signiertes Tourshirt von Julien-K zu gewinnen erfahrt ihr im Video und weiter unten hier im Artikel. (Und für all jene, die des Englischen nicht ausreichend mächtig sind um dem Interview folgen zu können: ich werde mich bemühen sobald wie möglich eine Übersetzung davon anzufertigen!)

As promised here you find the video of the interview with Ryan and Amir. Thanks a lot and thanks to their crew, too, it was a very pleasant chat and we enjoyed it a lot.
All about how to win a signed tourshirt of Julien-K  in the video and below. You will have no problems to understand Amir and Ryan, but please excuse Schmuddels English; like this article (for me) it was his first interview in English ever!

Ihr wollt ein signiertes Tourshirt von Julien-K gewinnen? Alles was ihr tun müsst ist die Antwort auf folgende Frage zu finden:
Wo genau in Deutschland standen Ryan und Amir das erste Mal zusammen auf der Bühne? Und mit welcher Band war das? Wenn ihr auch noch wisst, wann genau, dann seid ihr toll, gewinnen könnt ihr aber auch ohne diese letzte Info ;).
Schickt eure Antwort bis zum 30.11.2012 an gewinn [at] laberpla.net mit dem Betreff “JULIEN-K”.
Viel Glück!

You want to win the Julien-K Tourshirt? Then just answer the following question:
Where exactly was the first time Amir and Ryan stood together on a German stage? And with which band was it? (If you also know when, you’re a really great fan! Congratulations! To win the tour shirt you only have to know the answer to the first two questions.)
Send your answer in an email to gewinn [at] laberpla.net by using the subject “JULIEN-K”. Deadline is 30.11.2012.
Good luck!

We hope you enjoyed our first bilingual article. Please leave a comment in the section below and don’t judge too harsh – we’re German native speakers.

Bericht / Article: Emma
Bilder / Photos: Schmuddel

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