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CD Review: UNZUCHT – Venus Luzifer + Interview

8. November 2014 - CD / DVD Review, Musik & Co., RockBlog

Hallo Leute!

venus luziferEs ist mal wieder an der Zeit, sich selbst ans Schreiben zu machen, denn heute gibt es für euch ein ganz besonderes CD Review hier auf dem LaberPlanet.
Am 14.11.2014 ist es endlich soweit, dann steht die neue Platte der UNZUCHT “Venus Luzifer” für euch in den Läden bereit und wartet nur darauf, von euch gekauft und in Dauerschleife gehört zu werden!

Glaubt ihr nicht? Dann glaube ich das für euch mit!
Ihr wisst, dass ich nicht schnell zu kriegen bin, was neues Musikmaterial angeht, aber mit der “Venus Luzifer” ist der UNZUCHT meiner Meinung nach etwas gelungen, was nicht vielen Bands beim dritten Album gelingt:
Während die UNZUCHT in Reviews zu den vergangenen Alben “Todsünde 8″ und “Rosenkreuzer” gerne mit vielen anderen Bands verglichen wurde, nach dem Motto: eine tolle Mischung aus Band X und Band Y, so kann man jetzt durchaus sagen, dass “Venus Luzifer” ein Meisterwerk der UNZUCHT ist, denn es bedarf keines weiteren Vergleichs mehr!
Die UNZUCHT ist angekommen und ist mit ihrem Namen mittlerweile selbst Programm!

Choral und episch geht’s mit “Wir sind das Feuer” los. Ein Track, der von Anfang an mitreißt und einlädt in Dauerschleife mitzusingen. Zugegeben etwas ungewohnte Klänge der Unzucht, aber einen besseren Opener hätte man für die “Venus Luzifer” wohl auch nicht wählen können.unzucht

“Seelenblind” kommt da schon um einiges rockiger um die Ecke, noch verhalten und eingängig, da ja noch Luft nach oben sein muss. Eingängig soll hier in keinster Weise negativ konnotiert sein, den obschon rockige Gitarrensounds und ein krachendes Schlagwerk die wiederkehrenden Melodien tragen, so sollte hier schon das Augenmerk auf dem Text liegen.
Die UNZUCHT (und das gilt fürs komplette Album) zeigt hier mal wieder, dass tiefgehende Texte, die dem Hörer Interpretationsspielraum lassen, und kommerzielle Stilelemente sich nicht gegenseitig ausschließen!

Beim ersten Durchhören der Platte wollte ich den dritten Track, “Das Denkmal fällt”, gar nicht mehr aus dem Repeatmodus schalten, denn das ist mit Abstand eins der besten Stücke der “Venus Luzifer”. Eine Symbiose aus brachialem Industrial-Geknüppel und melodiösem Chorus, permanent nach vorne gehend und fordernd. Auch stimmlich zeigt sich Der Schulz hier ziemlich facettenreich.
Auch Tracks wie “Ikaria”, “Nimm mich mit” oder auch die erste Singleauskopplung “Unendlich” bringen euch die UNZUCHT aus den Boxen der heimischen Stereoanlage genauso, wie ihr sie wollt:

DÜSTER – BRACHIAL – MELODISCH

unzuchtDiese drei Worte beschreiben meiner Meinung nach das komplette Werk sehr gut, denn auch in den eben erwähnten Songs bekommt ihr die UNZUCHT zum einen, wie ihr sie aus den vorherigen Werken kennt, aber zum anderen auch eine UNZUCHT, die vielleicht keinen neuen Stil gefunden hat, aber ihren vorhandenen Stil in eine neue Ebene gehoben hat. Natürlich sind elektronische Elemente nicht verschwunden, dennoch dominieren diese nicht mehr so sehr, wie es noch beim “Rosenkreuzer” der Fall war.

Ein weiteres herausragendes Stück der “Venus Luzifer” ist der Song “Leidbild”. Das wohl prägnanteste in diesem Stück ist die Stimmgewalt vom Schulz, der diesen Song mit einer Virtuosität trägt, wie man es nicht so häufig hört. Dies wird auch hier wieder von einem perfekten Sound unterstrichen und macht das “Leidbild” zu einem weiteren Highlight der Scheibe!

Zum Abschluss möchte ich auf jeden Fall jedem noch den Song “Mein Grab” ans Herz legen. Eine Ballade, die auch wieder nicht einfach nur eine Ballade ist, denn sie ist melancholisch und rockig zugleich. Durch den ganzen Song zieht sich ein Spannungsbogen, der den Hörer einfach fesselt. Wiedermal ein grandioser Text im Gewand eines faszinierenden Stücks Musik.

Hier für euch das Video zur Single “Unendlich”

Bereits am 04.11.2014 gab es ein Special mit der UNZUCHT in Schmuddel’s RockBox bei Netsoundradio.eu, wo es neben einigen Stücken der “Venus Luzifer” auch ein Interview mit Daniel Schulz und Alex Blaschke gab.
Für alle diejenigen, die an diesem Abend nicht dabei sein konnten, habe ich das Interview noch einmal hier auf dem LaberPlanet für euch hochgeladen.

Viel Spaß mit der UNZUCHT:schmuddels rockbox

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

FAZIT:

“Venus Luzifer” ist definitiv keine Kaufempfehlung, sondern eine Kaufverpflichtung! Eines der mit Abstand besten Alben, die ich in diesem Jahr gehört habe!
Ein MUSS für alle unzüchtigen und ein Geheimtipp für alle die, die es noch werden wollen!

An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Daniel Schulz & Alex Blaschke für das coole Gespräch und natürlich auch an die Mary von NoCut GbR, die dies alles im Vorfeld ermöglicht hat!

Review & Interview: Schmuddel

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