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CD Review: IRON SAVIOR – Rise Of The Hero

9. November 2014 - CD / DVD Review, Musik & Co.

Nach einer vier jährigen Pause kehren Iron Savior 2007 mit Ihrem Album „The Landing“ zurück, nun knüpfen Sie mit Ihrem neuem Album „Rise of the Hero“ genau dort wieder an.
iron savior
Kurzer Rückblick in die Geschichte der Band: 1996 formierte sich die Band, darunter bekannte Namen wie Kai Hansen (Gamma Ray) und Thomen Stauch (Blind Guardian). Schnell wurde dieses Projekt zur richtigen Band, welche traditionellen Power Metal mit Science-Fiction-Textkonzepten spielen. Klingt erstmal merkwürdig, ist aber verdammt geil! Ein Jahr nach der Gründung erschien auch schon das gleichnamige Debütalbum „Iron Savior“, mit welchem Sie sich schnell einen Namen machten. 1999 gelang dann erstmals mit dem Zweitwerk „Unification“ und sogar auch der Sprung in die deutschen Top 100. Über die Jahre folgten weitere Alben, und auch die Formation hat sich geändert, mittlerweile ist nur noch Piet Sielck vom ursprünglichem Gründertrio übrig, welcher aber die Vision der Band immer beibehalten hat – und das zu Recht!.

Kommen wir nun zum Album:

Man steigt als erstes mit dem Song „Ascendence“ ein, welches ein sehr gutes Album-Intro ist, und die Hörer direkt in eine andere Welt versetzt – mehr als nur gelungen! Weiter geht’s direkt mit „Last Hero“, der Übergang vom Intro zu diesem Lied ist zwar was härter, aber der Hörer soll ja auch direkt bescheid wissen, dass die Platte kein Ponyhof sein wird! Auch hier kann man nur sagen, dass dieser Song mehr als nur gelungen ist! „Revenge of the Bride“ & „From Far Beyond Time“ gehen leider nach „Last Hero“ etwas unter, aber nicht an Reiz verlieren.
iron savior band Kommen wir nun zu „Burning Heart“, welche sich schon vorab als Singleauskopplung beweisen konnte. Guter Power Metal, ohne großem tamtam drumherum, gute Handarbeit an den Instrumenten, und einfach eine brachiale Stimme – pur geradeaus! Bei „Thunder from the Mountains“ und „Iron Warrior“ geht es ebenfalls so weiter, was aber bei „Dragon King“ seinen Höhepunkt findet, WENN da nicht noch diese eine Coverversion wäre! „Dance with Somebody“, original von der schwedischen Alternative Rockband „Mando Diao“. Auch hier: Gehört und für gut befunden – die Band probiert sich an etwas anderem und das nicht ohne Grund! Bevor man denkt das die Scheibe zuende sei, haben die Jungs noch glatt 3 Songs draufgehauen. Bevor ich mich wiederhole lasse ich Firestorm mal außen vor, und gehe direkt zu „The Demon“ über – eine herrliche Ballade – der Sänger beeindruckt hier an ganzer Stelle, dieser Ausdruck in der Stimme – wahnsinn! „Fistraiser“ gekonntes Outro für dieses Album! Dieses Album einfach großartig!

Wer auf Power Metal steht, gegebenenfalls auch auf „Sci-Fi“ dem sei Iron Savior nur zu empfehlen! Raue, brachiale rauchige Stimme, gepaart mit super gelungenen, melodischen Riffs an der Gitarre, harte Basssaiten und Drumeinlagen die zum Bewegen animieren, sollte sich die Scheibe unbedingt zulegen!

Review: Waldi

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